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„Nanotechnologie live“ an der Kopernikusschule Freigericht

„Nanotechnologie live“ an der Kopernikusschule Freigericht

Hightech zum Anfassen und Mitmachen: Möglich macht das der nanoTruck des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) am Mittwoch und Donnerstag, 27. und 28. Februar 2013.

VORSPRUNG - Print ist offline!

truck nanotruck nano1Mit abwechslungsreichem Programm und umfangreicher Ausstellung besucht das doppelstöckige Wissenschaftsmobil den Schulhof der Kopernikusschule am Konrad-Adenauer-Ring 25.

In vielen Studiengängen, Unternehmen und Forschungseinrichtungen kommt man um den Begriff „Nanotechnologie“ inzwischen kaum noch herum. Doch was verbirgt sich dahinter, wo steckt „nano“ heute schon überall drin und was bringt uns die Forschung in diesen winzigen Dimensionen für die Zukunft? Wer sich diese oder ähnliche Fragen schon einmal gestellt hat, für den hat der nanoTruck des BMBF eine Menge hilfreiche Antworten im Gepäck. Mit interaktiver Exponatschau, nanoKino und Laborbereich für kleine Experimente holt die doppelstöckige Ausstellungwelt die Querschnittstechnologie aus den Laboren der Wissenschaft und bringt sie direkt zu allen Interessierten. Im Rahmen verschiedener Workshops und Präsentationen für angemeldete Schulklassen erfahren Neu- und Wissbegierige, was Materiestrukturen, die millionenfach kleiner sind als ein Stecknadelkopf, zur Lösung wichtiger Zukunftsfragen beitragen können. Während der Offenen Tür am Mittwochabend ist der nanoTruck auch für alle anderen frei zugänglich.

Abwechslungsreiches Workshop-Angebot - Vieles, was uns heute das Leben erleichtert, galt früher als Science-Fiction. Genauso visionär erscheint es uns heute, wenn Ingenieure und Wissenschaftler einen Blick in die Zukunft werfen: Wird es einmal möglich sein, einen Aufzug ins Weltall zu bauen oder Akkus wie Tinte auf Papier zu drucken? Während des Workshops „Das Nanoröhrchen“ wird klar, dass man bei solchen Vorhaben mit herkömmlichen Werkstoffen schnell an seine Grenzen stößt. Mit Hilfe neuartiger, auf Nanotechnologie basierender Materialien könnten sich solche und viele andere technische Schwierigkeiten vielleicht aber bald lösen lassen. Einen dieser innovativen „Baustoffe“ lernen die angemeldeten Schulklassen im nanoTruck näher kennen: die Kohlenstoffnanoröhren (CNT).

Kreative Köpfe und neugierige Bastler kommen schließlich beim Ideenworkshop unter dem Motto „nano goes textile“ auf ihre Kosten. Denn hier werden sie ihre eigenen Ideen entwickeln und Entwürfe zeichnen, die erklären sollen, wie Textilien mit Hilfe der Nanotechnologie zukünftig beschaffen sein könnten. Bei der anschließenden Diskussion mit den nanoTruck-Wissenschaftlern dreht sich dann alles um die Frage, wie realistisch die Umsetzung der textilen Produktideen in der Anwendungspraxis tatsächlich ist. Dabei legen die Nachwuchsforscher auch selbst Hand an: In Zweierteams bauen sie mit einfachsten Hilfsmitteln wie Hibiskusblütentee, Bleistiftgraphit und nano-beschichteten Glasplättchen voll funktionstüchtige Solarzellen, sogenannte „Grätzelzellen“.

Präsentationen für Schulklassen - Was die Nanotechnologie künftig leisten soll und wo ihre Chancen aber auch potenziellen Risiken liegen, das erfahren angemeldete Schulkassen unter dem Motto „Nanotechnologie be-greifen“. Bei multimedialen Präsentationen berichten die nanoTruck-Experten ihren jungen Gästen innerhalb einer Schulstunde, wo und mit welchen Zielen die Nano-Forschung heute arbeitet. Dabei helfen ihnen interaktive Ausstellungsstücke und kleine Experimente, die das theoretische Wissen konkret veranschaulichen und verblüffende Effekte zeigen.

Offene Tür zum Nanokosmos –Neben Schulklassen und Lehrkräften sind in Freigericht auch alle anderen Interessierten eingeladen, sich bei einem Besuch im nanoTruck über die Nanotechnologie zu informieren. Die begleitenden Wissenschaftler stehen ihren Gästen dabei gerne als Gesprächs- und Diskussionspartner zur Verfügung und beantworten individuelle Fragen. Die Türen des nanoTrucks stehen der interessierten Öffentlichkeit am Mittwoch, den 27.02., von 16.30 bis 18.30 Uhr offen. Der Eintritt ist frei!

Weiterführende Informationen und hochauflösendes Bildmaterial zur BMBF-Initiative nanoTruck finden Sie auf der Projektwebseite unter http://www.nanotruck.de bzw. unter http://www.nanotruck.de/presse/pressefotos.html

Foto: „Außenansicht“: Auf zwei Ebenen präsentiert der nanoTruck die Themenvielfalt nanotechnologischer Forschung und Anwendung. © Flad & Flad Communication Group.

Foto: „Workshop“: Während eines Workshops im nanoTruck haben Schüler die Gelegenheit, einmal selbst „Hand an die Nanotechnologie zu legen“. © Flad & Flad Communication Group.

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