Dieser Frage widmeten sich die Spanisch- und Französischkurse des Jahrgangs 8 der Kopernikusschule Freigericht im Rahmen des Projekttags „2. Fremdsprache“. Statt klassischer Aufgaben aus dem Schulbuch standen an diesem Tag Papier, Scheren, Stifte, Storyboards, Mobiltelefone und jede Menge kreative Ideen im Mittelpunkt.
Die Schülerinnen und Schüler drehten sogenannte Erklärfilme beziehungsweise Legevideos in ihrer zweiten Fremdsprache. Dabei werden Zeichnungen, Sprechblasen und Symbole von oben gefilmt, ins Bild gelegt, verschoben oder wieder herausgenommen, während eine Stimme die Handlung oder Erklärung begleitet. So entsteht mit einfachen Mitteln ein kurzer Film, der Sprache, Bild und Erzählung miteinander verbindet.
Bereits im Vorfeld hatten die Jugendlichen in Kleingruppen ihre Ideen entwickelt. Die Themenwahl war bewusst offen gehalten: Möglich waren kleine Geschichten, Erklärvideos zu Ländern oder Regionen, Kochrezepte, historische Ereignisse oder humorvolle Szenen. Wichtig war, dass die Gruppen ihre Inhalte planten, ein Skript oder Storyboard erstellten, Rollen verteilten und überlegten, welche Figuren, Symbole und Materialien sie für ihren Film benötigen würden.
Am Projekttag selbst wurde dann gezeichnet, geschnitten, formuliert, eingesprochen und gefilmt. Dabei kam es nicht nur auf sprachliche Richtigkeit an, sondern auch auf eine gute Idee und eine verständliche und kreative Umsetzung. Nach der Arbeit in den einzelnen Kursen wurden zunächst die jeweiligen Kurssieger bestimmt. Diese traten anschließend im Finale gegeneinander an. Dazu versammelten sich alle fünf Kurse in der Aula der Kopernikusschule, sahen sich gemeinsam die Siegervideos an und wählten anschließend in geheimer Abstimmung den besten Beitrag.
Den ersten Platz belegten Sarah Boudokhane und Theresa Schnee mit ihrem französischen Video „Le dernier croissant“ – auf Deutsch: „Das letzte Croissant“. Mit ihrer originellen Idee, einer gelungenen Gestaltung und einer überzeugenden sprachlichen Umsetzung konnten sie die Zuschauerinnen und Zuschauer für sich gewinnen.
Die Siegerehrung übernahm Fachbereichsleiter Dr. Boris Hogenmüller. Die drei besten Filmbeiträge wurden mit Urkunden und kleinen Präsenten ausgezeichnet. Dabei würdigte er nicht nur die Siegerinnen und Sieger, sondern auch die kreative Arbeit aller beteiligten Gruppen, die gezeigt hatten, wie vielseitig und lebendig Fremdsprachenlernen sein kann.



