Anpfiff im Frankfurter Volksbank Stadionist am Sonntag, den 4. Dezember 2016, um 14:00 Uhr.
FSV-Cheftrainer Roland Vrabec nach dem Auswärtsspiel beim 1. FSV Mainz 05 II und zuvor neun unbesiegten Drittliga-Partien: „Diese Niederlage wirft uns nicht um, so ärgerlich sie auch war. Es war insgesamt schon ein anderes Spiel als zuvor im Hessenpokal, wir hatten in der zweiten Halbzeit die Kontrolle und viel Ballbesitz. Nur das Durchsetzungsvermögen hat gefehlt. Das muss jetzt den Ansporn in uns wecken, die verlorenen drei Punkte wiederzuholen. Wenn eine Mannschaft tief steht, braucht man auch eine hohe individuelle Qualität. Dann kann ein Spieler den Unterschied machen und mit einem Dribbling oder Lauf die Räume öffnen. Dann muss die gegnerische Mannschaft diese Räume neu besetzen, was uns die Möglichkeit zu neuen Torchancen gibt. Hier erwarte ich auch von unseren Leistungsträgern und Führungsspielern, dass sie in so einer Partie ihren Stempel aufdrücken und vorne weg marschieren. Sonst stottert unser Spiel natürlich, da sind sie in der Verantwortung.“
„Für mich ist Magdeburg, wenn man das so sagen darf, eine richtige Männermannschaft“, blickt Roland Vrabec auf den Gegner im bevorstehenden Heimspiel im Frankfurter Volksbank Stadion, welches der Hessische Rundfunk live übertragen wird. „Das sind alles Kanten, die beim 1. FC Magdeburg auf dem Platz stehen. Sie spielen sehr aggressiv, zweikampfstark und laufen permanent an, haben aber trotzdem gute Fußballer auf dem Platz. Neben einem guten Positionsspiel ist auch zu erkennen, dass Magdeburg das vertikale Spiel in die Spitze sucht. Oft flach durchs Zentrum, natürlich auch immer wieder mit ein paar langen Bällen. Es sieht alles sehr geordnet und strukturiert aus. Zum Beispiel schiebt die Mannschaft bei Rückpässen des Gegners jedes Mal geschlossen nach vorne. Trotzdem ist es schwer, die Spielweise des Gegners vorauszusagen. Es fehlen nämlich mit Christian Beck, Marius Sowislo und Jan Löhmannsröben drei Spieler gesperrt, die sonst zusammen mit Nico Hammann die zentrale Achse bilden. Ich ahne, wie sie diese Ausfälle auffangen könnten und kann mir gut vorstellen, dass sie weiterhin mit der Dreierkette spielen. Auf der anderen Seite könnten sie, falls wir wieder mit der Raute im Mittelfeld spielen, darauf mit einer Viererkette reagieren. Es ist also schwer zu sagen, was am Sonntag systematisch passieren wird. Dennoch wissen wir genau, was auf uns zukommt. Das wird eine schöne Herausforderung für uns, die wir annehmen und siegreich bewältigen wollen.“
Beim FSV Frankfurt nicht zur Verfügung stehen Stefan Maderer (Reha nach Rückenproblemen), Leon Hammel (Reha nach Knöchelverletzung) sowie Nahom Gebru (Reha nach Kreuzbandriss).


