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„Luther Reloaded“ ein voller Erfolg

„Luther Reloaded“ ein voller Erfolg
Thesentür im Reformationsgottesdienst: Von rechts Pfarrerin Kerstin Schröder und die Pfarrer Adolph Arbogast (Horst Rühl), Wolfgang Bromme und Dr. Werner Kahl.

Rund 400 Kinder, Jugendliche und Erwachsene genossen die Angebote in der Marienkirche in der Woche um den Reformationstag.

Hanau News

Lautes Hämmern hinter dem Kirchenportal ist in Baustellenzeiten nichts Ungewöhnliches. In der letzten Oktoberwoche hatte dies jedoch einen besonderen Grund: Passend zum Reformationstag konnten alle Gäste hier ihre eigenen Vorstellungen, wie eine moderne und offene Kirche sein soll, als These an eine aufgestellte Kirchentür nageln. Das war nur eine von vielen Mitmach-Aktionen unter dem Titel „Luther Reloaded“. Dazu gab es die Bibelausstellung mit zwei in Hanau im 17. Jahrhundert gedruckten Bibeln, das Orgel-Märchen, einen Stationenlauf mit der Möglichkeit, wie zu Luthers Zeiten zu schreiben oder eine Bibelseite mit der Handpresse zu drucken. Sehr beliebt war der geheimnisvolle Escape-Room, der zu allen angebotenen 16 Terminen ausgebucht war.

Im Reformationsgottesdienst wies der alte Pfarrer Adolph Arbogast (1523) bei seinem plötzlichen Erscheinen die heutigen Kollegen darauf hin, in verständlichem Deutsch mit den der Gemeinde zu reden, was vielen Menschen im Gottesdienst ein Lachen abforderte. Am Sonntag darauf kam eine große Kinderschar in einem für Familien gestalteten Gottesdienst zum Zug. Pfarrerin Kerstin Schröder und Pfarrer Horst Rühl brachten gemeinsam ihre große Freude an der erlebnisreichen Woche zum Ausdruck und sagten: „Ohne die tatkräftige Unterstützung der großen Zahl der freiwillig Engagierten, die hier wieder mit viel Herz und Leidenschaft zupackten, wäre das alles nicht möglich gewesen. Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen, die bei ‚Luther Reloaded‘ mitgeholfen haben.“ Dabei schlossen sie alle Aktivitäten von Vorbereitung und Aufbau über die Dienste in der Durchführung bis zum reibungslosen Abbau aller Ein- und Aufbauten in der Kirche ein.

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Thesentür im Reformationsgottesdienst: Von rechts Pfarrerin Kerstin Schröder und die Pfarrer Adolph Arbogast (Horst Rühl), Wolfgang Bromme und Dr. Werner Kahl.

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Aufbau des Escape-Rooms: Von rechts: Jens Armbruster, Katharina Bechstein, Ruth und Norbert Wehrkamp, Eberhard Henschel und Horst Rühl.

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Kommentare

0
Prof. ad. Wilfried W
1 jahr vor
Der Text des Zettels in der Mitte sagt es aus:

Die Kirche als Organisation hatte mal einen Markenkern.
Der ist inzwischen aus "Überlebensangst" stark verwässert.
Da folgt man aus Verzweiflung allen möglichen Modeerscheinungen.
Damit wird man unglaubwürdig und entfernt sich noch mehr seiner
eigentlichen Kern-Aufgabe.
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