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Lawine bedankt sich bei den Märchenfestspielen

Lawine bedankt sich bei den Märchenfestspielen

Mit einer Einladung in die Beratungsstelle würdigten die Mitarbeiterinnen der Beratungs- und Präventionsstelle gegen sexuelle Gewalt Lawine e.V. das großartige Engagement der Schauspielerinnen und Schauspieler der Märchenfestspiele Hanau.

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Diese hatten sich auch in diesem Jahr wieder nach der Aufführung mit Spendendosen vor die Bühne gestellt und bei den Zuschauern gesammelt – in diesem Jahr für das Hospiz und Lawine e.V. Die Kolleginnen der Beratungsstelle konnten sich über eine große Spendenbereitschaft des Publikums, das natürlich positiv angeregt und erfreut von den phantastischen Darbietungen motiviert die Dosen füllte, freuen; es bot ihnen gleichzeitig ja die Gelegenheit, mit den Darstellern in ein kurzes Gespräch zu kommen und ein Autogramm zu erhalten.

Der fünfstellige Betrag, der über die gesamte Spielzeit von etwa zwei Monaten zusammengezählt werden konnte, überstieg die Erwartungen des Vereins Lawine, die fast die Hälfte ihres Etats durch selbst erwirtschaftete Eigenmittel, also auch Spendengelder, finanziert. Dadurch ist gewährleistet, dass das so nötige Beratungsangebot für Angehörige, die von sexueller Gewalt betroffen sind, sowie für pädagogische Fachkräfte, und das Therapieangebot für Mädchen und Frauen sowie für Jungen bis zwölf Jahre kostenfrei bestehen bleiben kann. Jährlich verzeichnet die Einrichtung etwa 260 Neuanmeldungen und hält ca. 100 Therapieplatze vor.

Der Einladung am 27.9.12 folgten erfreulicherweise der Intendant der Märchenfestspiele Dieter Gring, sowie die Schauspielerinnen - stellvertretend für das gesamte sammelnde Ensemble - Mirjam Wolf (Darstellerin der Prinzessin Narcissa im Musical „Die zertanzten Schuhe“) und Barbara Bach (Darstellerin der Prinzessin Munevera im Stück „Die schöne und das Biest“), die der Lawine zu den Sammel-büchsen verhalf. Bei dem Treffen nahmen sie die Gelegenheit wahr, sich über die Aufgaben und Herausforderungen der Beratungsstelle im Zusammenhang mit dem Thema der sexuellen Gewalt an Kindern und Jugendlichen zu informieren und die Räumlichkeiten in der Chemnitzer Straße kennenzulernen.

Die Bewerbung um die Auswahl als soziale Einrichtung, die von Herrn Gring und seinen Schauspielerinnen und Schauspielern jährlich getroffen wird, wurde von der ehrenamtlichen Vorsitzenden des Vereins Lawine in die Wege geleitet. Alle Mitarbeiterinnen und Vorstandsfrauen des Lawine e.V. waren überaus überrascht und begeistert von dem Ergebnis dieser Aktion und möchten sich an dieser Stelle noch einmal herzlich für das soziale Engagement bedanken.

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