Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck überreichte der Hanauer Goldschmiedin und Schmuckgestalterin im Neustädter Rathaus Blumenstrauß und Urkunde. Sie erhält zudem die Möglichkeit einer vierwöchigen Ausstellung im Souterrain des Deutschen Goldschmiedehaus im kommenden Jahr.
Eine Jury unter dem Vorsitz von Dr. Christianne Weber-Stöber von der Gesellschaft für Goldschmiedekunst, bewertet und prämiert jedes Jahr außergewöhnlich schöne Schmuckstücke und ihre Präsentation auf dem Hanauer Schmuckmarkt. „Nicola Jäger, Goldschmiedin und Schmuckgestalterin, ist bereits seit vielen Jahren Teilnehmerin des Hanauer Schmuckmarktes. Immer wieder überrascht sie mit neuen Ideen bei hervorragender handwerklicher Ausführung“, erklärte Weber-Stöber.
Jäger setze Gestaltungsinhalte konsequent um und interpretiere verschiedene formale Ansätze wie Fläche, Linie, Kontur neu. „Das Spiel mit Räumlichkeit und Volumen wird auf vielfältigste Art und Weise umgesetzt. Die Struktur der Oberfläche ihres Ansteckschmucks wie auch ihrer Anhänger zeigt die unterschiedlichsten Techniken der Goldschmiedekunst“, so Weber-Stöber weiter. Gerne greife Jäger Elemente, Erinnerungen vergangener Zeiten auf und setze sie mit behutsam ausgewählten Ergänzungen in einen aktuellen Kontext.
Im nächsten Jahr zeigt Nicola Jäger, die sowohl ihren Abschluss als Goldschmiedegesellin, als Schmuck Gold- und Silberschmiedemeisterin, sowie als staatlich geprüfte Produktdesignerin mit Schwerpunkt Schmuck, Gerät und Accessoire an der Staatlichen Zeichenakademie Hanau gemacht hat, ihre Arbeiten in einer Sonderausstellung im Souterrain des Deutschen Goldschmiedehauses Hanau am Altstädter Markt.
Foto (von links): Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck mit der Preisträgerin Nicola Jäger sowie den Jurymitgliedern Dr. Christianne Weber-Stöber und Christian Wintersohl, Lehrkraft an der Staatlichen Zeichenakademie Hanau.



