"'Regenbogenflagge am Rathaus als Zeichen für Toleranz' lautete am Montag, 15.06.2026, die Überschrift. Abgesehen davon, dass in unserem Grundgesetz das Wort 'Toleranz' überhaupt nicht vorkommt, will man sich in Niederdorfelden etwa moralisch erhöhen, von anderen Kommunen abheben? Das Rathaus gehört allen Bürgern – auch denen, die lieber die schwarz-rot-goldene Fahne sehen oder einfach gar keine.
Andere Kommunen machen diesen Unsinn nicht mit, so zum Beispiel Nidderau. Sind dort Rot-Grün, samt ihrem SPD-Bürgermeister, jetzt Ausgeburt einer intoleranten Hölle? Ein Rathaus ohne diese Flagge ist doch nicht von Faschisten besetzt. Aber es sind wohl genau die, die sich gerne gegen eine Spaltung, gegen eine Polarisierung der Gesellschaft stark machen möchten. Denen sei gesagt, die Regenbogenflagge steht nicht für Toleranz, sie steht schlicht für queere Vielfalt.
Fun Fact, den ich den Lesern nicht vorenthalten möchte im original Wortlaut: 'Da der Fahnenmast defekt ist, einigte man sich darauf, dass die Verwaltung nach einer kreativen Lösung suchen soll, beispielsweise mit einem Plakat.' Ach so, im Niederdorfelder Haushalt fehlen 2026 circa 1.8 Millionen Euro. Wie wäre es mit einem queeren Dorffest, Erlös in die Gemeindekasse?"
Heinz Bohlender
Nidderau
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Kommentare
Können die Toleranten, vielfältigen und queeren Menschen nicht tolerant, vielfältig und queer sein, ohne die Flagge?
Hängen wir nun auch Flaggen für Veganer & Vegetarier auf, um zu zeigen, dass wir diese Menschen auch Respektieren und schätzen?
Nicht Vergessen, die Hindus, Buddhisten und natürlich auch die Zeugen Jehovas!
Aber um Gottes willen keine Deutschland Flagge. Das geht mal gar nicht, schließlich würde das Nationalstolz-Demonstrieren und das ist ja sowas von 1933
Wie gut, dass sich immer wieder die Leute zum Affen machen, und merken es nicht einmal.