Vorbehaltlich der Billigung durch die Stadtverordneten sind damit die planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen für eine Einrichtung, in der Kinder und Jugendliche mit und ohne Beeinträchtigung kurz- und langzeitbetreut werden können. „Diese Privatinvestition hilft das Hanau prägende Kulturdenkmal zu sichern und die große soziale Angebotspalette in der Stadt zu erweitern“, freut sich Oberbürgermeister Claus Kaminsky über die weitere Etappe auf dem Weg zum Ziel.
Die Investorenfamilie Hain/Mahns will an der Pumpstation in einem Neubau 28 bis 30 Betreuungsplätze schaffen. Die gesamte Einrichtung soll an das Behindertenwerk Main-Kinzig vermietet werden. In der historischen Pumpstation soll vor allem eine Multifunktionshalle entstehen. Kaminsky bezeichnete das Engagement der Investorenfamilie Hain/Mahns als „besonderen Glücksfall für Hanau“. Denn seit der Außerbetriebnahme der 1909/10 gebauten Pumpstation im Jahr 1965 sei der Stadt trotz vieler Anläufe keine wirtschaftlich abbildbare Lösung gelungen. Der Grund seien die hohen Sanierungskosten, die private Kaufinteressenten wiederholt hätten Abstand nehmen lassen und die eine neue Nutzung erst recht für die Stadt Hanau unmöglich gemacht hätte.
Investor Hain will 2017 anfangen zu bauen. Bis Ende 2016 zieht die Kesselstädter Feuerwehr in ein neues Gebäude in der Karlsbader Straße. Der Auszug gilt auch für Mieter, die bisher in einer Privatwohnung im Ensemble der Pumpstation lebten.
Foto: Wird zur Betreuungseinrichtung für Kinder und Jugendliche: die Kesselstädter Pumpstation.


