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Mittelbuchener Alternative Liste tritt wieder an

Mittelbuchener Alternative Liste tritt wieder an

Birgit Mutz, Spitzenkandidatin der Mittelbuchener Liste (MAL), sieht ihre Aufgabe im Ortsbeirat Mittelbuchen noch nicht für erledigt an.

mittelbumal„Vor 10 Jahren ist die MAL angetreten, damit es auch in Mittelbuchen eine parteiunabhängige Alternative gibt. Wir haben in den 10 Jahren einiges durch eine breite Kooperation aller Mitglieder für Mittelbuchen erreicht. Nach langer Überlegung und intensiven Gesprächen mit Mittelbucherinnen und Mittelbuchern Ende 2015 haben wir uns als MAL entschlossen, wieder zu kandidieren“, teilt Mutz in einer Pressemitteilung mit.

Mutz erklärt den Wiederantritt auch damit, dass es trotz vieler Übereinstimmung im Ortsbeirat doch einige Punkte gab, die die MAL auf keinen Fall mittragen konnte. Vorneweg die Entscheidung der 20prozentigen Sozialkürzung und der verstärkte Abbau von städtischem Personal. Auswirkungen waren z.B. die Streichung des Jugendtreffs im Stadtteil. Außerdem scheint, nach Ansicht Mutz, den anderen Ortsbeiratsmitgliedern, nicht klar zu sein, dass diese auf der einen Seite mit ihren Anträgen mehr Kontrolle, Pflege und Instandhaltung für den Stadtteil durch städtische Beschäftigte fordern und auf der anderen Seite bei der Verabschiedung des Haushaltes für den Personalabbau stimmen. „Um dieses Paradoxon aufzuzeigen bedarf es eben der Mittelbuchener Alternative Liste. Eine erfolgreiche Sozial- und Integrationsarbeit braucht adäquates Personal, deshalb streiten wir auch für den Erhalt des Stadtteilladens“, so Mutz.

Auf dem 2. Platz der Liste steht Carmen Dohn. Für sie ist es wichtig, dass Mittelbuchen noch lebenswerter wird und zwar vom Kindes– bis zum Seniorenalter. Dazu zählt für sie ehrenamtliche Arbeit genauso wie die Barrierefreiheit im Stadtteil. So sollte endlich das Heinrich-Fischer-Haus bzw. der Stadtteilladen eine Rampe für Besucher mit Kinderwagen, Rollator oder Rollstuhl bekommen. Außerdem spricht sich die MAL für eine verstärkte inklusive Bildung in der KiTa und Büchertalschule aus. Zudem sollte die Büchertalschule das Ziel verfolgen, eine Ganztagsschule in gebundener Form zu werden.

„Mittelbuchen wird auch in den nächsten Jahren wachsen. Deshalb ist es wichtig, dass auf Umwelt- und Naturschutz genauso geachtet wir, wie auf den weiteren Ausbau des schnellen Internets und insbesondere der Verkehrsinfrastruktur“, teilt Achim Mutz, Platz 3 der Liste, mit. Ob zu Fuß, per Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln, so darf nach Aussage der MAL, Mittelbuchen nicht alleine für den Autoverkehr attraktiv sein. So will sich die Wählergruppierung z.B. für ein LKW-Nachtfahrverbot zur Verkehrsberuhigung einsetzen.

Jochen Dohn, ehemaliger Stadtverordneter und Nummer 4 der MAL, will sich verstärkt für die direkte Demokratie einsetzen: „Wenn es nach uns geht, sollen alle Mittelbuchener, unabhängig wie lange sie hier leben oder das Wahlrecht besitzen, mehr Einfluss auf Entscheidungen an ihrem Wohnort erhalten. Dafür sollen Mittelbuchener Redeerlaubnis im Ortsbeirat erhalten.“

Weitere Informationen über die MAL gibt es unter www.mal-hanau.de

Foto (von links): Achim Mutz, Birgit Mutz, Carmen Dohn und Jochen Dohn.

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