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„Sein Wirken war geprägt von Mitgefühl und Menschenliebe“

„Sein Wirken war geprägt von Mitgefühl und Menschenliebe“

"Werner Suerbaum hat Nächstenliebe und Solidarität gelebt. Mit seiner bescheidenen, zurückhaltenden und warmherzigen Art hat er sich in all den Jahren nicht nur den Respekt, sondern auch die Zuneigung der Menschen weit über die Grenze der Kirchengemeinden hinaus erworben. Sein Tod löst tiefe Betroffenheit aus,“ würdigte Oberbürgermeister Claus Kaminsky den am Freitag verstorbenen Steinheimer Pfarrer Werner Suerbaum.

VORSPRUNG - Anruf genuegt

Suerbaum, der am Pfingstsonntag gezeichnet von schwerer Krankheit noch sein Silbernes Priesterjubiläum in der Steinheimer Marienkirche feiern konnte, leitete die beiden Steinheimer Pfarreien St. Nikolaus und St. Johann Baptist seit 2007. Seit 2010 stand er dem Pfarreienverbund mit Klein-Auheim vor. Zudem hatte er seit 2009 das Amt des stellvertretenden Dekan im Dekanat Seligenstadt inne.

Immer sei sein Wirken geprägt von Mitgefühl und Menschenliebe, so der Hanauer Oberbürgermeister, der sich nach eigenen Worten an viele Gelegenheiten erinnern könne, in denen der Geistliche mit seinem glaubwürdiges Auftreten die Herzen der Menschen gewonnen habe. Es sei sehr bewegend gewesen, mitzuerleben, wie der von der Krankheit gezeichnete Pfarrer an dem Festgottesdienst anlässlich seines Priesterjubiläums teilhaben konnte, so Kaminsky. Der Tod des Pfarrers hinterlasse eine große Lücke. „Doch die Menschen werden ihn und seine zugewandte, offene Seelsorge immer in wertschätzender Erinnerung behalten.“

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