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In einer erneut dramatischen Partie trennen sich die Hanauer und der Tabellenführer HC Oppenweiler/ Backnang 24:24 (15:12). Damit rangieren die Grimmstädter mit 1:3 Punkten auf Rang fünf. Die ersten vier Teams qualifizieren sich für die Zwischenrunde.

„Es war ein leistungsgerechtes Unentschieden. Besonders im ersten Durchgang ähnelt sich der Spielverlauf zum vergangenen Spiel. Wir haben mit unglaublich viel Willen und Tempo nach vorne gespielt, machen aber schon da ein paar Fehler zu viel. Zur Halbzeit könnte der Spielstand auch schon deutlicher ausfallen. Im zweiten Durchgang wollten wir wieder mit Tempo vorangehen, aber Oppenweiler verteidigte das sehr gut“, sagte der Trainer der HSG Hanau, Hannes Geist. Wie am vergangenen Samstag in Krefeld war es die Anfangsphase, die klar den Hanauern gehörte. Durch Marc Strohl und Lucas Lorenz starteten die Gastgeber schwungvoll in ihr erstes Heimspiel nach rund sechs Monaten. Nach sechs Spielminuten führte man bereits mit vier Toren (5:1).

Mit Emotionalität bis unter die Haarspitzen und angetrieben durch die wenigen dafür aber umso leidenschaftlicher mitgehenden ehrenamtlichen Helfer, spielten die Grimmstädter voller Elan auf. Durch Dennis Gerst konnte der Vorsprung in der 12. Spielminute gar auf sechs Tore erweitert werden (9:3). Gegen Ende des ersten Durchgangs hatte sich Oppenweiler besser auf das furiose Tempospiel der Hanauer eingestellt und kam bis auf drei Tore heran (15:12). Im zweiten Durchgang waren es dann die Gäste, die auf das Tempo drückten. Die Hanauer kämpften zwar unermüdlich, vergaben aber zu viele freie Bälle, so dass den Gästen in der 42. Spielminute durch Marcel Lenz erstmals der Ausgleich (18:18) gelang. Das Spiel kippte und Oppenweiler ging durch ihren besten Werfer Lenz, der insgesamt acht Treffer erzielen konnte, in der 47. Spielminute mit zwei Toren in Führung (19:21).

Zu allem Überfluss sah Yaron Pillmann die Rote Karte und musste das Spielfeld verlassen. Doch die Hanauer bewiesen eine tolle Moral und fihteten sich noch einmal zurück ins Spiel. Besonders ein Spieler überzeugte und hielt seiner Mannschaft nicht nur in der Schlussphase den Rücken frei. Die Rede ist von Kapitän Sebastian Schermuly. Der Hanauer Torhüter zeigte über 60 Minuten eine bärenstarke Leistung, ließ in den letzten neun Spielminuten nur noch ein Tor zu und sicherte den Hanauern mit seinen spektakulären Paraden letztlich den verdienten Punktgewinn.

Neben Schermuly zeigte sich der achtfache Torschütze Strohl, der gewohnt sicher vom Siebenmeterpunkt (6 von 7) agierte und Lucas Lorenz von ihrer besten Seite. Insgesamt war es aber einmal mehr ein geschlossene Mannschaftsleistung, mit der sich die HSG den Punkt redlich verdiente. Am Samstag, dem 24. April, bestreitet die HSG Hanau ihr nächstes Spiel in der Aufstiegsrunde zur 2. Handball-Bundesliga. Für das Team von Trainer Geist geht es dann zum TSB Heilbronn Horkheim (Anpfiff 20 Uhr, Stauwehrhalle). Da aufgrund der Covid-19-Pandemie keine Zuschauer in den Hallen erlaubt sind, wird den Fans die Liveübertragung auf Sportdeutschland.tv empfohlen. Weitere Infos dazu unter www.hsghanau.de.

Foto-Quelle: HSG Hanau

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