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3. Handball-Liga: Axel Spandau bleibt Cheftrainer der HSG Hanau

3. Handball-Liga: Axel Spandau bleibt Cheftrainer der HSG Hanau
Axel Spandau bleibt der Chefcoach der HSG Hanau. Quelle: HSG Hanau

Beim Handball-Drittligisten HSG Hanau laufen die Vorbereitungen auf die neue Saison 2026/27 auf Hochtouren. Nachdem die Grimmstädter in den vergangenen Wochen bereits mit mehreren Leistungsträgern verlängert haben, herrscht nun auch auf der Trainerposition Klarheit: Axel Spandau bleibt bis zum 30. Juni 2027 eine weitere Spielzeit der Chefcoach der Blau-Weißen in der 3. Liga.

Der mittelhessische Handballfachmann führte die HSG in der abgelaufenen Runde der Staffel Süd-West auf einen starken vierten Tabellenrang und sorgte damit auch für die vierte Teilnahme am DHB-Pokal in der Vereinsgeschichte. „Nach der abschließenden Bewertung der Saison 2025/26 sind wir sehr zufrieden mit den sportlichen Leistungen unserer Drittliga-Mannschaft. Axel hat es geschafft, dem Team nach anfänglichen Schwierigkeiten Stabilität zu geben“, zieht der sportliche Leiter der HSG Hanau, Reiner Kegelmann, Bilanz. „Wir sind gespannt auf die weitere Entwicklung.“

Akribische Trainingsarbeit, taktische Disziplin und klare Handschrift

Axel Spandau übernahm im vergangenen Sommer das Amt des Chefcoachs von Hannes Geist, der seitdem als hauptamtlicher Geschäftsführer die Geschicke der Grimmstädter lenkt. Als gebürtiger Mittelhesse, mit reichlich Trainer-Erfahrung beim TV 05/07 Hüttenberg, der HSG Wettenberg und der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II, fand sich Spandau auch schnell bei der HSG Hanau zurecht. Dabei setzt der A-Lizenzinhaber seit seinem Amtsantritt vor allem auf akribische Trainingsarbeit, taktische Disziplin und eine klare Handschrift in der Defensive.

Schon bei seinen Stationen in Dutenhofen und Hüttenberg bewies der heute 62-Jährige, dass er junge Spieler erfolgreich an den Drittliga-Handball heranführen und Mannschaften eine klare spielerische Identität verleihen kann. Ideale Voraussetzungen für die Philosophie der HSG Hanau, die weiterhin einen gesunden Mix zwischen erfahrenen Akteuren und jungen Nachwuchstalenten in ihrem Kader vorweisen kann.

Gemeinsam mit Co-Trainer Kai Nober, der den Verein im Sommer verlassen wird, erlebte Spandau in Hanau jedoch einen durchwachsenen Saisonstart. Der erste Heimsieg ließ bis November auf sich warten. Mit fortschreitender Saison stabilisierten sich die Leistungen der Grimmstädter jedoch zunehmend, ehe sich das Team zwischen Mitte Januar und Ende April 2026 mit einer beeindruckenden Serie von elf ungeschlagenen Partien in die Spitzengruppe spielte.

„Die Arbeit mit den Jungs macht einfach enorm viel Spaß“

„Das war insgesamt eine sehr erfolgreiche Spielzeit, auch wenn die Umstellung zu Beginn etwas mehr Zeit in Anspruch nahm als zunächst erwartet“, blickt Axel Spandau zurück. „Gerade in der Schlussphase der Saison war die Weiterentwicklung der Mannschaft deutlich zu erkennen. Genau das ist einer der Hauptgründe, warum ich meinen Weg hier in Hanau unbedingt fortsetzen möchte: Dieser Prozess ist noch längst nicht abgeschlossen, und die Arbeit mit den Jungs macht einfach enorm viel Spaß. Die Mannschaft ist inzwischen gefestigt und voll im Rhythmus, sodass wir im Sommer nicht noch einmal bei null anfangen und keine lange Eingewöhnungsphase benötigen werden.“

Mit 44:16 Punkten und Rang vier sicherten sich Spandau und die HSG Hanau am Ende einen Platz im vorderen Tabellenviertel der Staffel Süd-West. Mit 12 Siegen aus 15 Rückrundenspielen führte der Chefcoach seine Mannschaft zudem zur Qualifikation für den DHB-Pokal 2026/27.

„Axel Spandau hat seine Philosophie hervorragend auf dem aufgebaut, was wir in den vergangenen Spielzeiten mit dem Hanauer Weg bereits erfolgreich etabliert haben“, betont HSG-Geschäftsführer Hannes Geist. „Wir möchten ihm nun die Möglichkeit geben, diesen eingeschlagenen Weg gemeinsam mit uns konsequent fortzusetzen und die Mannschaft weiterzuentwickeln. Die starke Rückrunde hat eindrucksvoll gezeigt, dass dafür bereits ein wichtiger Grundstein gelegt wurde.“

Axel Spandau kann auf langjährige Erfahrung im höherklassigen Handball zurückblicken. Beim TV 05/07 Hüttenberg coachte er zwischen 2007 und 2015 erst die A-Jugend, dann die U23 und später auch die 1. Männermannschaft in der 2. Liga. Es folgten Engagements bei der HSG Wettenberg und der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II, der zweiten Mannschaft der HSG Wetzlar, bevor er im Sommer 2025 an den Main nach Hanau wechselte.

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Axel Spandau bleibt der Chefcoach der HSG Hanau. Quelle: HSG Hanau

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