Das Motiv der Hanauer Rose wird auf Papier mit persönlichem Farbwunsch gedruckt. Kreative Karten oder kleine Wandbilder können so entstehen.
Die Hanauer Rose entstand als Motiv für Silberlöffel in den 1920er Jahren. Zu dieser Zeit wurden die ersten Sammelsilberlöffel in Hanauer Manufakturen hergestellt. Bestecke für die Kuchentafel mit einem Rosendekor gehören zu den populärsten Requisiten bürgerlicher Haushalte nach dem Zweiten Weltkrieg. Sie prägen durch den Erwerb, das Verschenken und das Ererben ein Bild der westdeutschen Wohlstandsgesellschaft mehrerer Generationen. Sie wurden in Unternehmen in ganz Deutschland hergestellt, die jeweiligen Rosenmotive wurden nach den entsprechenden Städtenamen benannt. Allein für Hanau lassen sich rund 40 Firmen nachweisen, die leicht unterschiedliche Bestecke mit Rosenmotiv produzierten.
Rund um den 15. März können Künstler*innen, Druckwerkstätten, Museen, Hochschulen, Kunstvereine und andere Akteure zeigen, wie lebendig die Druckkunst ist: von den traditionellen Techniken bis zur experimentellen Druckkunst. Sanja Zivo wurde in Jugoslawien geboren. Von 1980 bis 1985 studierte sie Produktdesign an der Universität der Künste in Belgrad. Seit 1990 hat sie ein eigenes Design-Studio in Hanau, neben Schmuck fertigt sie auch Upcycling-Shopper, regelmäßig initiiert und realisiert sie Kunstprojekte im öffentlichen Raum.
Der Eintritt im Deutschen Goldschmiedehaus Hanau ist am Tag der Druckkunst am Sonntag, dem 15. März 2026 frei.



