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Wo bleibt eine „Impfbörse“ für den MKK?

Wo bleibt eine „Impfbörse“ für den MKK?

Nachdem die Stadt Offenbach eine Impfbörse eingerichtet hat (wir berichteten), fordert VORSPRUNG-Leser Holger Saß dies nun auch für den Main-Kinzig-Kreis.

"Am Samstag wurde ich nach 7 Wochen des Wartens endlich geimpft! Ich habe meine Daten seinerzeit in das offizielle dafür eingerichtete System eingegeben und dann kam das Warten.. und Warten… und ehrlich, ich habe immer ein wenig neidisch auf die geschaut, die aus welchen Gründen auch immer, schon einen Impftermin hatten. Und ich kenne einige, die immer noch keinen Termin bekommen haben, obwohl sie den Priorisierungsgruppen 1 und 2 angehören.

Ich hätte mir einen schnelleren Termin gewünscht. Und ich gehe davon aus, dass es vielen anderen ebenso geht. Hier ist die Stadt Offenbach proaktiv mit gutem Beispiel vorangegangen. Um schnellstmöglich so viel wie möglich zu impfen, muss alles unternommen werden: zum einen nicht den ungewollten Impfstoff wegzuwerfen zum anderen aber, die Impfquote so schnell wie möglich hochzutreiben, um die ersehnte „Herdenimmunität“ baldmöglichst zu erreichen.

Hier enttäuscht die Kreisspitze des MKK wieder einmal. Wo bleibt die Impfbörse für den MKK? Unsere Inzidenzwerte von über 170 fordern geradezu heraus, alles nur Menschenmögliche zu unternehmen, damit wir alle geimpft werden. Aber nichts passiert. Gestern teilte man mir im Impfzentrum mit, dass hier keine Impfdosen übrigbleiben, und wenn, dann würde es Listen geben. Diejenige Person, die mir das gesagt hat, konnte mir dabei nicht in die Augen sehen.

Ich erwarte von Frau Simmler, als Gesundheitsdezernentin, hier eine offene Kommunikation und schnelles und beherztes Handeln. Fürsorgepflicht in der Kreisspitze sieht leider zurzeit anders aus. Hessen liegt mit seiner Impfquote am unteren Ende. Der MKK liegt mit seiner Quote noch darunter…. Das spricht Bände…"

Holger Saß
Gelnhausen

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