TPL_VORSPRUNG_SKIP_NAV
Keiler Bier

"Hand aufs Herz": Solidarität und Vertrauen

"Hand aufs Herz": Solidarität und Vertrauen

In der Debatte über den Gelnhäuser Verein "Hand aufs Herz" meldet sich VORSPRUNG-Leser Franz Wolf mit einem Leserbrief zu Wort.

"Von Jugend an musste ich, heute 82 Jahre alt, Solidarität und Zusammenhalt lernen. In der Schule mit Freunden, um gemeinsame Ziele zu erreichen. In Ausbildung und Beruf Solidarisch in Gewerkschaften und Berufsverbänden um gemeinsame Ziele zu erreichen. Dies hat bei mir Vertrauen geschaffen in den Staat mit einer unabhängigen Justiz. (Nicht als Trittbrettfahrer alles mitzunehmen was geht und keine Gegenleistung erbringen). Vertrauen in eine Demokratie, die den Minderheiten, Behinderten, Familien, Jugendlichen, Alleinerziehenden, Betrieben, Beschäftigten. Vereinen usw.- ob vor oder in der Pandemie - Schutz und die nötige Unterstützung gewährt hat. Vertrauen in eine Demokratie deren gewählten Vertreter:innen (nicht jene, die der Verfassungsschutz beobachtet) alles tun, um den Frieden im Land und der Welt zu erhalten. Deshalb sollte man den Regierenden Demokraten auf allen Ebenen Solidarität zeigen. Ein Fundament, die unsere Demokratie mit einem bewährten Grundgesetz, mit Zusammenhalt, Rücksichtnahme und Hilfe auszeichnet.

Deshalb zeige ich mich solidarisch und bin dem Verein „Hand auf 's Herz Gelnhausen“ beigetreten, um seine Vorsitzenden Alexander Schopbach und Julia Hott im Bemühen zur Erhaltung der demokratischen Werte und gegen Hass zu unterstützen. Ich würde mich unsolidarisch und als Trittbrettfahrer fühlen, wenn ich unter dem Schutz des Grundgesetzes und der Polizei in den Reihen spazieren würde,
- in der sich AfD-Vertreter, Fahnenträger der Reichsbürger und NPD (Hanau) zeigen.
- in denen Masken- und Impfverweigerer und Pandemieleugner sind,
- wo bundesweit Polizisten, Regierende und Pressevertreter bedrängt, beschimpft, bespuckt und verletzt wurden.
- wo sich Frau Otto von den Querdenkern Gelnhausen nicht von der Teilnahme eines AfD Mandatsträgers distanziert hat.
- wo in Freigericht eine Schülerin ans Mikrofon geschickt wurde, um vom Blatt abzulesen, dass sie in einer Diktatur leben muss.
- wo am Virus erkrankte Impfverweigerer über Wochen die Intensiv-Betten blockieren, obwohl sie durch die Impfung die Chance einer leichten Erkrankung gehabt hätten.

Dies sind alles Gründe, um solidarisch Hand aufs Herz zu unterstützen."

Franz Wolf
Gelnhausen

Hinweis der Redaktion: Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zu kürzen oder nicht zu publizieren. Online eingesandte Leserbriefe werden nicht direkt veröffentlicht, sondern zuerst von der Redaktion geprüft. Leserbriefe sind immer mit dem Namen und der Anschrift des Autors zu versehen und spiegeln die Meinung des oder der Autoren wider. Die E-Mail-Adresse zur Einsendung von Leserbriefen lautet info@vorsprung-online.de.

Artikel teilen: Teilen Tweeten Teilen
Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de
Zeig dein Herz und spendiere der Redaktion einen Kaffee! Jede Unterstützung hilft uns, weiterhin unabhängig aus der Region zu berichten.
☕ Kaffee spendieren
Interkulturelle Wochen im Main-Kinzig-Kreis