TPL_VORSPRUNG_SKIP_NAV
Keiler Bier

Nidderau: Absurdes Handeln der Opposition

Nidderau: Absurdes Handeln der Opposition

Die Stadtpolitik in Nidderau kommentiert VORSPRUNG-Leserin Birgit Muhs in ihrem Leserbrief.

VR Bank Main-Kinzig-Büdingen eG

"Ich war gespannt auf die 11. Nidderauer Stadtverordnetenversammlung am 22.09.22 und die 73 Tagesordnungspunkte, davon 2 Anfragen und 40 Anträge der CDU. Schon bei dieser Zahl wird deutlich, dass die CDU das Stadtparlament und ihren Auftrag nicht ernst nimmt. Alle Anwesenden wissen, dass es unmöglich ist, alle Punkte in dem vorgegebenen Zeitrahmen zu bearbeiten und das liegt nicht nur an der Anzahl der Anträge, sondern auch an der Redseligkeit einiger Abgeordneter*innen der FWG und der CDU.

Betrachten wir den ersten Antrag der CDU TOP 27 zum Blackout der Stadt Nidderau, hier wird ein Horrorszenario aufgebaut, die Stadt soll sich um Lösungen für Kühlketten der Lebensmittelmärkte sorgen und für das aufrechterhalten von Praxen im Falle eines Blackouts, denn 'es ist 5 vor 12 und höchste Zeit zum handeln'. Weiß die Opposition um die Handlungsmöglichkeit einer Stadt? Sind der Opposition die Tätigkeitsfelder eines Rathauses bekannt? Nach diesem Antrag folgen Anträge die sich mit Kunstrasenplätzen beschäftigen, der Instandhaltung von Straßen, Ankauf von Gebäuden, Pflegearbeiten städtischer Grundstücke, Central-Park in der Nidder-Au, Bau- und Mischgebiete, Ausbau Kinderspielplätze, mehr Stellen für Ordnungsamt u.v.m. – sieht so 5 vor 12 aus? Die Begründung der Anträge besteht aus einem standardisierten Satz. 'Die Investition ist für den Erhalt und den Ausbau der städtischen Infrastruktur in Nidderau notwendig.' ohne inhaltliche Begründung. Die Opposition unterstützt eine Petition für den Erhalt der Nidder-Au und fordert einen Central Park, sie ist gegen weitere Versiegelungen und ist erneut für das Mischgebiet B521. Zu 5 vor 12 gehört auch die Wichtigkeit des Hundeschwimmens im Freibad, anstatt wie Bruchköbel das Wasser gereinigt ins Hallenbad zu pumpen oder gar zu verschenken wurde dieser CDU Antrag angenommen.

Mein Fazit: Die CDU und die FWG sind nicht nur undiszipliniert, sondern auch respektlos gegenüber der Fraktion, den städtischen Mitarbeitern und der Zuhörerschaft. Das absurde Handeln der Opposition zeigt einmal mehr, dass sie die 'politische Arbeit' nicht verstehen. Sie nutzen diese Bühne zur Selbstdarstellung und stehlen wichtigen Themen unsere Stadt die Zeit. Spannend also, was aus der 12. Nidderauer Stadtverordnetenversammlung am 20.10.22 wird."

Birgit Muhs
Nidderau

Hinweis der Redaktion: Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zu kürzen oder nicht zu publizieren. Online eingesandte Leserbriefe werden nicht direkt veröffentlicht, sondern zuerst von der Redaktion geprüft. Leserbriefe sind immer mit dem Namen und der Anschrift des Autors zu versehen und spiegeln die Meinung des oder der Autoren wider. Die E-Mail-Adresse zur Einsendung von Leserbriefen lautet info@vorsprung-online.de

Artikel teilen: Teilen Tweeten Teilen
Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de

Kommentare

0
Anette Abel
3 jahre vor
Nicole Stahlberg, ist das nicht egal ob rot oder grün? Absurdes Handeln können doch beide! Und die Ablehnung des Streamings ist hauptsächlich auf Rot/Grün zurückzuführen. Aber Kopf hoch! Am 20. können die Grünen beweisen, dass sie Streaming doch ganz gut finden. Ich bin gespannt!
Gefällt mir Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren | Kommentar melden
0
Nicole Stahlberg
3 jahre vor
upps... StReaming...
Gefällt mir Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren | Kommentar melden
0
Nicole Stahlberg
3 jahre vor
Herr Wagner, Sie schmücken Frau Muhs mit fremden Federn. Sie ist (leider) gar keine Grüne ;-)
Interessant auch, dass Sie zu wissen vorgeben, wie Frau Muhs sich zum Thema Steaming positionieren würde
Gefällt mir Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren | Kommentar melden
0
Chrissie Kapfenberge
3 jahre vor
Mit solchen Leserbriefen macht es wieder Spaß zeitungen zu lesen. Würdet ihr und euer Verein tatsächlich einen guten Job machen und Anträge nicht einfach ablehnen nur weil sie von der Opposition kommen, wären viele Beiträge gar nicht nötig. Macht nur weiter Lemmingtpolitik.
Gefällt mir 1 Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren | Kommentar melden
0
W.H.Wagner
3 jahre vor
Der Leserbrief sagt einiges über das Politikverständnis von Frau Muhs (Grüne) aus. Der politische Diskurs wird als "Redseligkeit" verunglimpft. Politik ist aber mehr als nur Meinungsaustausch innerhalb der Fraktion und dann in der Stadtverordnetenversammlung zu schweigen und brav den Finger zu heben, wenn die Abstimmung aufgerufen wird. Von Kompromissbereitschaft gegenüber dem Andersdenkenden ganz zu schweigen. Warum lehnen Sie denn das Streamen der Stadtverordnetenversammlung ab? Lassen Sie die Bürger ein eigenes Urteil über "Redseligkeit" der Abgeordneten fällen!
Gefällt mir 4 Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren | Kommentar melden
0
Anette Abel
3 jahre vor
Die Frage ist doch, wer hier absurd handelt. Diejenigen, die durch neue Anträge und den damit verbundenen Diskussionen versuchen etwas zu bewegen oder diejenigen, die höchst einfallsreich, eine längst gültige Energiesparverordnung des Bundes beschließen wollen (Koalitionsantrag).
Gefällt mir 1 Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren | Kommentar melden
0
Steffi Gerk
3 jahre vor
Eine Grüne was sonst... Anträge zum Wohle der Stadt nerven das Grüne Gemüt. Unfassbar
Gefällt mir 4 Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren | Kommentar melden
Zeig dein Herz und spendiere der Redaktion einen Kaffee! Jede Unterstützung hilft uns, weiterhin unabhängig aus der Region zu berichten.
☕ Kaffee spendieren
Interkulturelle Wochen im Main-Kinzig-Kreis