"Sehr geehrter Herr Kasseckert, als Stadtschülerrat Hanau fordern wir Sie auf, sich öffentlich und parlamentarisch gegen die geplanten Bildungskürzungen für 2026/27 zu stellen. Es geht um Maßnahmen wie 300 Sozialindex-Stellen weniger, ~100 Stellen weniger für IGS-Binnendifferenzierung und Einsparungen von >70 Mio. €. Kernforderung: Rücknahme der Kürzungspläne und stattdessen Stärkung von Personal, Förderung und sozialer Unterstützung an Schulen – vor allem an Standorten mit hohem Bedarf.
Wir bitten Sie um konkrete Schritte bis 13.03.26:
1. Öffentliches Statement (Presse/Social Media).
2. Parlamentarische Initiative: Anfrage/Antrag/Unterstützung der Rücknahme der Kürzungen.
3. Gesprächsangebot an Schüler*innenvertretungen aus Hanau (30 Minuten reichen).
Petition (initiiert vom Stadtelternbeirat Offenbach): https://weact.campact.de/petitions/keine-kurzungen-in-der-hessischen-schulbildung
Bitte melden Sie uns kurz zurück, wie Sie sich positionieren und welche Schritte Sie in der kommenden Woche einleiten."
Kartike Gahandi
Stadtschulsprecher
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Kommentare
Mein Tipp.
Politik ist kein Geldautomat, aus dem man nach Belieben Geld bekommt. Wir haben viel zu viel Geld in den letzten Jahren und Jahrzehnten in Soziales investiert und zu viele unmündige Kostgänger - das Gegenteil von Bürgern - produziert. Damit ist kein Staat zu machen.
Liebe Leute dort an den Schulen: Uns wurde in der 5. Klasse Gymnasium gesagt: "Wir werfen euch ins kalte Wasser und schauen, wer schwimmen kann." Sozialarbeiter, Förderkurse? Wo kommen wir denn da hin? Wer nicht in der Lage ist, die deutsche Sprache eigenständig außerschulisch zu lernen, ist nicht im richtigen Land. Wer aus einem derart asozialen Setting kommt, dass in der Schule permanent Helfer um ihn herum schwirren müssen, damit nichts Schlimmeres passiert, wird im Beruf (wenn er überhaupt einen erlernen wird) nichts reißen. Diese Leute liegen dem Staat, also uns Steuerzahlern auf der Tasche.
Es ist höchste Zeit den Nanny-Staat zu reduzieren und den Underperformern zu zeigen, dass sie entweder zusehen, dass sie in die Gänge kommen oder es woanders probieren.
Deal with it.
Es geht hier nicht um die Sachen "Bildung und Schule", sondern um Parteipolitik und den aktuellen Wahlkampf.