TPL_VORSPRUNG_SKIP_NAV
Keiler Bier

Offener Brief an Kasseckert: Keine Bildungskürzungen 2026/27 in Hessen

Offener Brief an Kasseckert: Keine Bildungskürzungen 2026/27 in Hessen

In einem Offenen Brief fordert der Stadtschülerrat Hanau den CDU-Landtagsabgeordneten Heiko Kasseckert auf, sich dafür einzusetzen, dass in Hessen im Bildungsbereich nicht gekürzt wird.

"Sehr geehrter Herr Kasseckert, als Stadtschülerrat Hanau fordern wir Sie auf, sich öffentlich und parlamentarisch gegen die geplanten Bildungskürzungen für 2026/27 zu stellen. Es geht um Maßnahmen wie 300 Sozialindex-Stellen weniger, ~100 Stellen weniger für IGS-Binnendifferenzierung und Einsparungen von >70 Mio. €. Kernforderung: Rücknahme der Kürzungspläne und stattdessen Stärkung von Personal, Förderung und sozialer Unterstützung an Schulen – vor allem an Standorten mit hohem Bedarf.

Wir bitten Sie um konkrete Schritte bis 13.03.26:
1. Öffentliches Statement (Presse/Social Media).
2. Parlamentarische Initiative: Anfrage/Antrag/Unterstützung der Rücknahme der Kürzungen.
3. Gesprächsangebot an Schüler*innenvertretungen aus Hanau (30 Minuten reichen).

Petition (initiiert vom Stadtelternbeirat Offenbach): https://weact.campact.de/petitions/keine-kurzungen-in-der-hessischen-schulbildung

Bitte melden Sie uns kurz zurück, wie Sie sich positionieren und welche Schritte Sie in der kommenden Woche einleiten."

Kartike Gahandi
Stadtschulsprecher

Hinweis der Redaktion: Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zu kürzen oder nicht zu publizieren. Online eingesandte Leserbriefe werden nicht direkt veröffentlicht, sondern zuerst von der Redaktion geprüft. Leserbriefe sind immer mit dem Namen und der Anschrift des Autors zu versehen und spiegeln die Meinung des oder der Autoren wider. Die E-Mail-Adresse zur Einsendung von Leserbriefen lautet info@vorsprung-online.de.

Kommentare

2
Hätteesgernschönhier
2 monate vor
Mir ist der öffentliche Brief zu undifferenziert. Und den Ton finde ich unpassend. Wenn ich schon immer dieses Gefordere hören. Kommt ins Gespräch, besprechen die Themen, die Euch wichtig sind und zeigt den gegenseitigen Respekt.
Mein Tipp.
Gefällt mir 3 Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren | Kommentar melden
1
Vittorio
2 monate vor
Fast schon putzig dieses Anliegen, leider aber auch ein Zeichen politischer Naivität.

Politik ist kein Geldautomat, aus dem man nach Belieben Geld bekommt. Wir haben viel zu viel Geld in den letzten Jahren und Jahrzehnten in Soziales investiert und zu viele unmündige Kostgänger - das Gegenteil von Bürgern - produziert. Damit ist kein Staat zu machen.

Liebe Leute dort an den Schulen: Uns wurde in der 5. Klasse Gymnasium gesagt: "Wir werfen euch ins kalte Wasser und schauen, wer schwimmen kann." Sozialarbeiter, Förderkurse? Wo kommen wir denn da hin? Wer nicht in der Lage ist, die deutsche Sprache eigenständig außerschulisch zu lernen, ist nicht im richtigen Land. Wer aus einem derart asozialen Setting kommt, dass in der Schule permanent Helfer um ihn herum schwirren müssen, damit nichts Schlimmeres passiert, wird im Beruf (wenn er überhaupt einen erlernen wird) nichts reißen. Diese Leute liegen dem Staat, also uns Steuerzahlern auf der Tasche.

Es ist höchste Zeit den Nanny-Staat zu reduzieren und den Underperformern zu zeigen, dass sie entweder zusehen, dass sie in die Gänge kommen oder es woanders probieren.

Deal with it.
Gefällt mir 13 Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren | Kommentar melden
1
Senior
2 monate vor
Die AFD will ja die Schulpflicht komplett abschaffen. Die Reichen können sich Privatunterricht leisten, die anderen sollen dumm bleiben und der Staat spart Geld um die Reichen von den Steuern zu entlasten. Die Verbreitung von Bildung geht flöten, die Kaufkraft sinkt und der Binnenmarkt geht flöten. Für die wohlhabenden AFD Profiteure reicht das aber immer noch für echten Schampus und den Privat-Flieger.
Gefällt mir 2 Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren | Kommentar melden
2
Hätteesgernschönhier
2 monate vor
Na, wenn ich mich so umschaue, bringt die viele kostenlose Bildung auch nicht gerade den wünschenswerten Effekt. Also kaum ein Schreckensszenario.
Gefällt mir 1 Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren | Kommentar melden
1
Fries
2 monate vor
Nicht nur bei den Blauen schauen.
Gefällt mir 2 Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren | Kommentar melden
0
Dr. Gerhard Stehlik
2 monate vor
​Die politische Bildung sollte - auch schon im Fall von Schüler-Räten - so weit reichen - , dass gewusst wird, dass kein Landtagsabgeordneter - gleich welcher Partei - den Finanzhaushalt aufstellt.

Es geht hier nicht um die Sachen "Bildung und Schule", sondern um Parteipolitik und den​ aktuellen Wahlkampf.
Gefällt mir 9 Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren | Kommentar melden
Zeig dein Herz und spendiere der Redaktion einen Kaffee! Jede Unterstützung hilft uns, weiterhin unabhängig aus der Region zu berichten.
☕ Kaffee spendieren
Artikel teilen: Teilen Tweeten Teilen
Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de
Interkulturelle Wochen im Main-Kinzig-Kreis