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Basketball-Workshop an Erich Kästner-Schule

Basketball-Workshop an Erich Kästner-Schule

Dribbeln, passen, werfen – und vor allem miteinander spielen: Am Samstag und Sonntag, 17. und 18. Januar 2026, stand an der Erich Kästner-Schule Maintal alles im Zeichen des Basketballs.

In Kooperation mit dem TuS Makkabi Frankfurt e.V. fand in der kleinen Sporthalle ein zweitägiger Workshop für Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10 statt – kostenlos, intensiv und geprägt von Teamgeist.

Jeweils von 9 bis 14 Uhr trainierten die Teilnehmenden grundlegende Techniken und Spielideen. Auf dem Programm standen Dribbling-, Pass- und Wurfübungen, abwechslungsreiche Basketball-Drills sowie Spielformen von 1-gegen-1 und 3-gegen-3 bis hin zu kleinen Turnieren. Angeleitet wurde das Training von den Trainer*innen des Vereins Carla Bergheim, Loukas Gkelchaouri und Len Sabanovic, die es verstanden, Einsteigerinnen und Einsteiger ebenso mitzunehmen wie Fortgeschrittene.

Doch der Workshop hatte neben dem Sport einen zweiten, bewusst gesetzten Schwerpunkt: Begegnung. Der TuS Makkabi Frankfurt e.V. ist ein jüdischer Sportverein in Frankfurt am Main und Teil der Makkabi-Bewegung in Deutschland. Der Verein bietet ein breites Sportangebot in zahlreichen Abteilungen – auch im Basketball mit vielen Teams von der Jugend bis zu Erwachsenen.

Die Erich Kästner-Schule entschied sich gezielt für die Kooperation mit Makkabi: In einer Zeit, in der Antisemitismus und Ausgrenzung wieder spürbarer werden, wollte die Schule jüdisches Leben in der Gegenwart nicht nur thematisieren, sondern als selbstverständlichen Teil gelebter Vielfalt erfahrbar machen – niedrigschwellig, alltagsnah und verbindend. Basketball wurde so zum gemeinsamen Erfahrungsraum, in dem Austausch ganz selbstverständlich entsteht: im Miteinander, im Fairplay, im gegenseitigen Unterstützen.

Passend dazu standen während der zwei Tage nicht nur sportliche Entwicklung und Wettkampf im Fokus, sondern auch Werte: In Teamspielen wurden Fairplay, Respekt und Zusammenhalt immer wieder betont und praktisch eingeübt. So wurde deutlich, dass ein erfolgreiches Spiel nur funktioniert, wenn man miteinander kommuniziert, Verantwortung übernimmt und andere stärkt – eine Erfahrung, die weit über den Sport hinaus wirkt.

Organisiert wurde der Workshop von Katrin Schumann im Rahmen der Ganztagsarbeit der Schule. „Dieser Workshop ist ein echtes Vorzeigeprojekt: Er ist nicht nur sportlich wertvoll, sondern schafft Gemeinschaft und Begegnung – und er geht direkt auf die Interessen unserer Schülerinnen und Schüler ein, die sich dieses Angebot individuell gewünscht haben“, betont Schumann. Mit dem Angebot setzt die EKS ein Zeichen für ein Ganztagsprofil, das Bewegung fördert, Gemeinschaft stärkt und Begegnung ermöglicht – sichtbar in den Spielen und spürbar in der Atmosphäre, die an beiden Tagen in der Halle herrschte. „Gerade im Ganztag ist es entscheidend, dass wir Angebote flexibel und passgenau planen können – damit wir kurzfristig und bedarfsorientiert auf die Bedürfnisse unserer Schülerinnen und Schüler eingehen können“, unterstreicht Schulleiterin Frau Thor.

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