"Fast 200 Besucher konnten sich im Alfons-Lins-Haus zunächst an großformatigen Plakaten von HessenForst, BUND e.V., Deutscher Wetterdienst, Energiegenossenschaft Main-Kinzigtal sowie dem Projektierer Ørsted über unterschiedliche Aspekte der geplanten Windenergieanlagen (WEA) informieren. Von jeder beteiligten Organisation waren Vertreter vor Ort, die an den Stationen weiter gehende Erläuterungen geben und Fragen beantworten konnten. Anschließend moderierte Gregor Lischka vom Deutschlandradio die Frage- und Antwortrunde zwischen Besuchern und Experten", berichten die Organisatoren.
Und weiter: "Herr Münch von Hessenforst konnte oft geäußerte Bedenken zu einem Kahlschlag im Waldgebiet um den Horst ausräumen. Der für die 8 Windkraftanlagen notwendige Holzeinschlag wird im übrigen Forstbereich dann berücksichtigt, also insgesamt weniger eingeschlagen, sodass die jährlich nachhaltig zu erntende Holzmenge nicht überschritten wird. Fragen zur Ausdehnung eines Kur- und Heilwaldes musste Hessenforst abschlägig beantworten, da die Stadt Bad Orb noch keine Genehmigungs- oder Pachtanfrage an den Grundeigentümer HessenForst gestellt hätte. Auf Fragen zu Verschmutzung oder gar Versiegung der Orber Quellen antwortete der Geologe der Fa. Ørsted, Herr Markl-Meider, dass keinerlei Beeinträchtigungen zu erwarten seien. Zudem gebe es ein von der der Stadt beauftragtes Gutachten, das keinerlei Einfluss des Windparks auf die Orber Trinkwasserquellen aufzeige."
Ergänzend zu dieser Infoveranstaltung und anlässlich des Bürgerentscheids in Bad Orb zu diesem Projekt, der nun parallel zur Kommunalwahl stattfinden wird, haben die Energiegenossenschaft Main-Kinzigtal eG und der Projektierer Ørsted noch einmal Informationen dazu in Form eines Flyers veröffentlicht.




Kommentare
Sagt doch das gleiche Gutachten, dass in der knapp 1 jährigen Bauphase ein "Mittleres" bis "Schweres" Risiko für die Bad Orber Trinkwasser Quellen besteht.
Das verschweigt man bzw. lässt man unter den Tisch fallen und warum? Ganz einfach, es geht um Ideologien und es geht um € 400 Millionen die man mit diesem Projekt machen möchte.
Sollen doch die Orber zusehen, wie Sie dann an Trinkwasser kommen.
Ich frage mich ehrlich, wie man als Grüner Kommunalpolitiker noch ruhig schlafen kann.