„Der Wald ist das wichtigste Kapital unserer Kurstadt“, betont Weisbecker. „Mit dem neuen Waldgesetz hat uns das Land Hessen ein geeignetes Werkzeug an die Hand gegeben, um unsere Identität zu schützen. Unser Wald soll langfristig Kurwald bleiben und Heilwald werden: ein Raum der Ruhe, Erholung und Gesundheitsförderung – und kein Industriestandort für Windkraftanlagen“
Das novellierte Hessische Waldgesetz beinhalte einen neuen geschaffenen Paragraphen.13c Abs. 2. Dieser Passus ermögliche es hessischen Kommunen, die den Namenszusatz „Bad“ tragen, offiziell zu beantragen, dass ihre Waldflächen besonders geschützt und als „Kurwald“, „Heilwald“ oder „Kur- und Heilwald“ deklariert werden. "Die Konsequenz dieses Schutzstatus ist für die Abwehr des Windparks von enormer Bedeutung: Gemäß des neuen HWaldG bedürfen Maßnahmen der Waldumwandlung – wie etwa die Rodung für den Bau von gigantischen Windkraftanlagen – in einem ausgewiesenen Kur- oder Heilwald zwingend der vorherigen, formellen Aufhebung dieser Schutzerklärung durch die obere Forstbehörde. Wir fordern die Forstbehörden und das Land Hessen auf, unseren rechtmäßigen Anspruch auf diesen Schutzstatus für den Horstberg umgehend anzuerkennen“, so Weisbecker. Ein zertifizierter Kur- und Heilwald erfordere nach den strengen Kriterien (BayKK KuH) absolute Ruhe mit Geräuschpegeln von maximal 35 dB(A) und sei mit den Lärm- und Infraschallemissionen sowie der massiven optischen Bedrängung durch Windkraftanlagen absolut unvereinbar, wie aktuelle universitäre Gutachten zweifelsfrei belegen würden.
Die Stadt Bad Orb stütze sich bei dieser Forderung auf ein starkes demokratisches Fundament: Beim Bürgerentscheid am 15. März beauftragten 68,4 Prozent der Wählerinnen und Wähler den Magistrat, alle rechtlichen und tatsächlichen Mittel zur Verhinderung des Windparks auszuschöpfen. Bad Orb treibe die Vision "Kurortmedizin 3.0" und das Projekt "Cura Silva" voran, um sich als erstes Waldheilbad Hessens und internationales Zentrum für Waldtherapie zu etablieren.
„Vor wenigen Wochen bekamen wir wieder das Gütesiegel Heilbad und Windräder heilen nicht“, stellt Weisbecker heraus. Die Stadt lasse sich auch nicht von leeren finanziellen Versprechungen. Ørsted sei verkauft worden, heiße inzwischen Perigus. Die handelnden Personen seien aber offenbar dieselben geblieben und würden aktuell den weiteren Austausch verweigern. „Die Bürgerinnen und Bürger haben entschieden: Kein Platz für Windkraft auf dem Horstberg, Bad Orb soll zu 100 Prozent Heilbad bleiben“, resümiert Weisbecker. „Wir werden für unsere Natur und den Heilwald kämpfen und gehen davon aus, dass die Landesregierung ihr eigenes neues Waldgesetz ernst nimmt und Bad Orb diese nachhaltige Zukunftsperspektive ermöglicht“.




Naja, Schatten spendete ja eigentlich der gefällte Baum, samt Vernichtung der Flora und Fauna im Habitat Wald.
Gerade gelesen: Die EU fordert und fördert den Rückbau von Wehren und phösen Staudämmen in Flüssen. Grund ist der Rückbau von Flusslandschaften zu alter Vielfalt. Demnächst werden dann dann wohl auch geologische postglaziale Bergstürze abgebaggert um den z.B. Achensee, Fernsteinsee oder andere alpine Bergseen zu alter Schönheit trockenzulegen.
Wenn aber der Edersee oder die Möhnetalsperre jetzt gehabeckt (Tie änd tie or Dynamite) werden, gehe ich mit Musk zum Mars und hole Energie und Wasser von dort.
Es gibt zum Beispiel bereits Studien, die aufzeigen, dass die Verschattung der Windräder in Deutschland mittlerweile so hoch ist, dass sich weitere Anlagen kaum noch lohnen.
Gerade in Gebieten, in denen es früher viel Wind gab bzw. gibt, werden keine neuen Windräder mehr gebaut.
Darum werden zunehmend auch Gebiete erschlossen, die nicht dafür bekannt sind, besonders windstark zu sein.
Die Folgen für die Umwelt sind noch nicht erforscht und bisher kaum bekannt.
Niemand weiß, welche Auswirkungen dieser Wahn noch haben wird.