"Auf der Vorrangfläche könnten nach aktuellem Stand bis zu acht Windräder der 7-Megawatt-Klasse entstehen. Diese könnten jährlich ca. 120 Gigawattstunden Strom erzeugen – genug, um rechnerisch über 34.000 Menschen mit erneuerbarer Energie zu versorgen. Die Planung konzentriert sich auf die windstarken Hochlagen; ökologisch sensible Bereiche bleiben ausgespart. Zum Vergleich; Die 4.9 Hektar große Freiflächenphotovoltaikanlage an der Eisernen Hand kann wohl bis zu 5,6 Gigawattstunden Strom jährlich erzeugen. Begleitet wurde die Begehung von Kaya Kinkel, Landtagsabgeordnete und energiepolitische Sprecherin der Grünen Hessen, Holger Marquart vom Energiestammtisch Freigericht sowie Peter Ringelstein, Naturparkführer und grüner Stadtverordneter. Sie gaben Einblicke in technische, wirtschaftliche und ökologische Aspekte der Windkraftnutzung. Fakt ist: Landesweite Zielvorgaben verlangen zusätzliche Flächen", so die Grünen in einer Pressemitteilung.
Hessen habe sich verpflichtet, zwei Prozent der Landesfläche für Windkraft bereitzustellen. "Der Bund sieht zukünftig sogar 2,2% vor. Für Bad Orb bietet das Projekt klare wirtschaftliche Vorteile: Durch die Beteiligung nach § 6 EEG wären jährlich circa 100.000 Euro an direkten Einnahmen für die Stadt möglich – zusätzlich zu Gewerbesteuereinnahmen und Erlösen durch kommunale Beteiligungen und Bürgerbeteiligungsmodellen an der Betreibergesellschaft. Die Energiewende gelingt nur, wenn auch Orte wie Bad Orb Verantwortung übernehmen und die Chancen nutzen, die sich daraus ergeben,“ erklärt Beate Boege-Sonnek, grüne Spitzenkandidatin zur Kommunalwahl. Die größte Gefährdung des Waldes gehe nicht von Windrädern, sondern vom Klimawandel aus.
"Die Grünen Bad Orb sprechen sich klar für eine faktenbasierte und transparente Debatte aus. Die Exkursion habe gezeigt: Wer das Gelände kennt und die Daten einordnet, kann sachlich bewerten – jenseits von Schlagworten und emotionalisierten Argumenten", heißt es abschließend in der Pressemitteilung.
Das Foto ist während der Begehung der Windvorrangfläche entstanden und zeigt (von links) Philip Schinkel (Fraktionsvorsitzender), Volker Lechthaler (Listenkandidat GRÜNE Bad Orb ), Richard Roth (Ortsvorstand GRÜNE Bad Orb) und Kaya Kinkel (MdL Grüne Hessen), wie sie die Pläne der Windvorrangfläche 2-304 mit den Planungen zum Projekt CURA SILVA vergleichen.



Alleine die neuen Rechenzentren werden Ihre Wallboxen ad absurdum führen. Die paar kWh für ein Auto machen keine Investition in teure insgesamt zu verstärkende Lokalinfrastuktur bezahlbar. Oder denken Sie, die Kosten dafür werden nicht auf den Preis auch für Sie aufgeschlagen?
Es ist wie immer, die guten early adopter träumen von niedrigereren Kosten und die Allgemeinheit zunächst zahlt dafür (Eiskugelparadoxon) Bis alle das Gleiche träumen. So war es auch mit Solar am Anfang. Jene die sich ihre Einspeisung/Investition mit teilweise 50 cent haben bezahlen ließen, wundern sich heute das der aktuelle Bezugsnetz ab Versorger inzwischen 3/5 davon beträgt. Und im Sommer gibts nüscht. Ich dachte immer, da kommt keine Rechnung von der Sonne. Jetzt träumt er daher von einer natürlich subventionierten WP oder einem Speicher, stimmts?.
Die EEG Umlage im Bezugspreis ist übrigens nicht weg, sondern nur versteckelt. Alleine 2025 lag der Bundeszuschuss bei 16.5 Mrd Euro.
Wer wird wohl die Rendite der neuen Teillastkraftwerke, zB. direkt bei dem neuen Rechenzentrum in Auheim bezahlen?
Die ominösen Grossspeicher, Elektrolyseure Der Aktionär? Also Ihre Lebensversicherung z.B..Und die neue Gaspipeline, zahlt wer? Immerhin H2 ready, sonst gäbs vermutlich keine Investitionszuschüsse. Alles Sondervermögen! Aha.
Und dann, irgendwann wird ein hellseherischer Finanzminister daherkommen und urplötzlich feststellen, dass seine Einnahmen aus der Mineralösteuer einbrechen.
Sie sprechen mir aus der Seele