Die Feuerwehren Salmünster und Bad Soden rückten an. Bei der Erkundung war das laute Zischen und der Gasgeruch ebenfalls deutlich wahrzunehmen. Sofort wurden die Gefahrgut-Spezialeinheit der Feuerwehr Wächtersbach mit der Messkomponente sowie die Feuerwehr Huttengrund nachalarmiert. Der Gefahrenbereich wurde abgesichert und die benachbarten Wohnhäuser im Umkreis geräumt. Gaszuleitungen wurden abgeschiebert, minderten aber nicht den Gasaustritt. Weiterhin wurden Löschfahrzeuge positioniert, die den Brandschutz sicherstellten.
Die Feuerwehr Wächtersbach sowie der Gasversorger waren schnell mit mehreren Kräften an der Einsatzstelle. Gut eine Stunde nach der Alarmierung konnte der Gasaustritt durch das Abquetschen der Leitung gestoppt und damit die Gefahr reduziert werden. Durch leichten Wind konnte sich das Gas auch im Außenbereich gut verflüchtigen.
An der Einsatzstelle war u.a. auch Kreisbrandmeister Florian Friedrich (Führungsunterstützungsdienst Main-Kinzig-Kreis). In Bereitstellung war das Deutsche Rote Kreuz mit zwei Rettungswagen (RTW) und ein OLRD (Organisationsleiter Rettungsdienst). Da die Gefahr in relativ kurzer Zeit unter Kontrolle war, musste keine weitere Betreuung organisiert werden und die Bewohner konnten wieder in die umliegenden Häuser. Die Feuerwehr stand parat, um eventuelle Gasgerüche in den Wohnungen mit Messtechnik zu überprüfen, mussten aber nicht eingreifen.
Das betroffene Haus wurde gemessen und die angestaute Gaskonzentration in Innenräumen durch Querlüften auf Normalmaß heruntergeregelt. Um 22:07 Uhr wurde der Einsatz für die Feuerwehr beendet und die Einsatzstelle dem Gasversorger für weitere Maßnahmen in Absprache mit dem Hausbesitzer übergeben.
Text und Fotos: www.feuerwehr-bss.de.









