"Bisher hatten die politischen Verantwortlichen wiederholt darauf hingewiesen, dass aufgrund der existierenden Verträge zwischen Ørsted und HessenForst keine Einflussmöglichkeit mehr bestehe. Mit dem Verkauf der on-shore Windkraftsparte von Ørsted an einen dänischen Finanzinvestor ergibt sich aber plötzlich eine völlig neue Situation. In früheren Statements hatte der Pressesprecher von HessenForst darauf hingewiesen, dass Ørsted aufgrund der Kombination von wirtschaftlichem Gebot und betreiberseitlichem Angebot zur regionalen Wertschöpfung und Bürgerbeteiligung das Auswahlverfahren gewonnen habe. Mit dem Verkauf der Windkraftsparte von Ørsted an einen Finanzinvestor, der ausschließlich finanzielle Interessen hat, muss HessenForst und die Landesregierung nun die existierenden Verträge überprüfen und alle Möglichkeiten nutzen, aufgrund der geänderten Rahmenbedingungen zum Wohl der lokalen Bevölkerung aus den laufenden Verträgen auszusteigen“, fordert der Vorsitzende der Bürgerinitiative Windkraft im Spessart, Dr. Berthold Andres.
Ähnlich wie die Landesregierung in ihrem Koalitionsvertrag habe in der Vergangenheit auch schon Landrat Thorsten Stolz (SPD) betont, dass der Landesbetrieb HessenForst seine Windkraft Planungen in enger Abstimmung mit den betroffenen Städten und Gemeinden vornehmen müsse und ausdrücklich nicht gegen kommunalen Willen agieren dürfe. Aus Sicht der Bürgerinitiative ist man aber davon weit entfernt: Ørsted bezieht weder die betroffenen Kommunen in irgendeiner Weise in die Planungen ein, noch geht der Projektierer auf eine Petition der betroffenen Bürger und Bürgerinnen gegen die geplanten Windkraftanlagen ein. Als die Windkraftplanungen auf dem Horst bekannt wurden, hatten sich über 2.700 Einwohner aus Biebergemünd und Bad Orb an die politischen Verantwortlichen auf Landesebene gewandt und den Erhalt der intakten Natur auf dem Horstberg gefordert. Möglicherweise aufgrund der eben absolvierten erfolgreichen Landtagswahl war dann die Reaktion der Politik auf die Petition damals eher beschämend."
Aus diesen Gründen fordert der Vorstand der Bürgerinitiative Windkraft im Spessart den Innenminister Prof. Dr. Roman Poseck auf, beim anstehenden CDU-Politiktalk in Bieber klar Stellung zu beziehen und Auskunft darüber zu geben, wie die Landesregierung auf den Verkauf des Windkraftprojekts an einen Finanzinvestor reagieren wird: "Die wirtschaftliche Basis und die finanzielle Zukunft des Kurorts Bad Orb, der Wille der lokalen Bevölkerung und der Erhalt der Natur dürfen nicht den finanziellen Interessen eines Finanzinvestors geopfert werden. Eine gerechte Kommunalpolitik und der gesellschaftliche Zusammenhalt müssen Vorrang haben."



Die Sendung selbst war ein völlig abgekartetes Spiel in dem nur Meinungen zu Wort kamen, welche dem Gutdünken des Bayrischen Rundfunkes und den Vorgaben der Politik genehm waren.
Gegenwind Freigericht e.V. hat an den Tagen vorher gemeinsam mit Mitarbeitern des BR den Wald begangen.
Dies wurde zwar als netten Einspieler benutzt, aber danach wurden Argumente gegen die Maßnahme weder gehört noch zugelassen.
....und Herr Aiwanger schwafelte etwas von Schmetterlingen auf Schotterflächen.... wer kann den eigentlich noch für voll nehmen?
Fazit: unterste Schublade...