Schon die Atmosphäre ließ erahnen, dass hier etwas Besonderes bevorstand: Sanfte Außenbeleuchtung, gedimmtes Licht im Saal, Fluter mit wechselnden Lichtfarben und eine Bühne im nostalgischen Biedermeier-Stil mit Sesseln, Stehlampe und Teppich aus den 50er Jahren sorgten für ein stimmungsvolles Ambiente. Die Audiotechnik passgenau eingerichtet und während des Konzertes professionell gesteuert von Can Burguncu sorgten für ein technisch sorgenfreies Konzert.
Begrüßung und Entstehungsgeschichte
Alexander Wimmer, 1. Vorstand der „Einigkeit“ Wirtheim – Sound of Wäddem (SoW), begrüßte die Gäste und übergab danach an Moderator Alfons Link. Dieser erzählte die besondere Entstehungsgeschichte: „Die Idee für dieses Konzert entstand bei einer Beerdigungsmesse, als Kristina Wagner ‚Fields of Gold‘ für ihren verstorbenen Onkel zum Besten gab. Ihre Stimme hat mich damals sehr berührt – da war klar: Wir müssen mehr davon hören“. Kristina sagte sofort zu, bat jedoch um einen Pianisten an ihrer Seite. Die Wahl fiel auf Sigi Hummel, der ebenso spontan zusagte.
Das Konzert – Von Klassik bis Hollywood
Sigi eröffnete den Abend mit einem klassischen Intro, bevor Kristina mit gefühlvollem Gitarrenspiel und einer Stimme, die den Raum füllte, die Zuhörer vom ersten Ton an in ihren Bann zog. Bekannte englische und deutsche Songs wechselten sich ab: „Das Beste“ von Silbermond, „Wade in the Water“ im Eva-Cassidy-Stil und „Hurt“ à la Johnny Cash sorgten für erste Gänsehautmomente.
Nach einer kurzen Pause folgte der zweite Teil: „Talk im Treff“ – ein lockeres Gespräch mit den Künstlern, bei dem auch das Publikum ganz Viel zum musikalischen Leben der Künstler erfahren konnte. Humorvoll und nahbar gaben Kristina und Sigi Einblicke in ihre musikalische Welt. Parallel wanderte die Spendenbox durch den Saal.
Ein besonderer Moment war danach das Duett „Shallow“ aus A Star Is Born. „Dieser Song ist mehr als Musik – er ist ein Dialog über Verletzlichkeit und Nähe“, erklärte Kristina. Die Botschaft: Raus aus der Oberflächlichkeit, rein ins echte Leben. Die Interpretation war so intensiv, dass man die Stille im Raum förmlich spüren konnte.
Weitere Highlights: „Vienna“ von Billy Joel – ein sanfter Appell an Geduld im Leben – und das große Finale mit „Hallelujah“ von Leonard Cohen, bei dem das Publikum den Refrain mitsang. Als kleines Dankeschön durfte Simone Macht, die Powerfrau des SoW, auf einem der VIP-Sessel Platz nehmen. Zum krönenden Abschluss: „Someone Like You“ von Adele – ein Song, der beiden Künstlern noch einmal alles abverlangte.
Gemeinsam Gutes tun
Mit einem harmonischen „Get together“ endete ein Abend, der nicht nur musikalisch glänzte, sondern auch Gutes bewirkte: Die gesammelten Spenden gehen an gemeinnützige Organisationen, demnächst gemeinsam übergeben von Kristina, Sigi und dem SoW-Team.


