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Bruchköbel bekommt einen Stadtladen

Bruchköbel bekommt einen Stadtladen

Mit der Eröffnung eines Stadtladens, der Ende Oktober an den Start gehen soll, will die Stadt Bruchköbel mit einem neuen Shop-Modell für regionale Produkte an den Start gehen. Dabei fungiert die Rathaus-Buchhandlung als eine Art „Anker-Shop“. Im neuen Stadtladen wird es einen Infopoint für die Vermarktung von unterschiedlichen Angeboten in und um Bruchköbel geben.

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Außerdem sollen Produkte aus dem Bereich Kleingewerbe, Kunstgewerbe, Start-ups und lokale Produzenten vorwiegend aus Bruchköbel, aber auch dem näheren Umland, angeboten werden. Abgerundet wird das Angebot von der Möglichkeit kleinere Events wie Lesungen, Tastings oder Netzwerktreffen von Handel und Gewerbe durchzuführen. Im Auftrag der Stadtmarketing GmbH kümmert sich federführend die freie Mitarbeiterin Manuela Odenwäller um das Konzept und die Ausgestaltung.

„Ich freue mich, dass wir so eine weitere Anlaufstelle für die Bürgerschaft schaffen können und mit für Bruchköbel typischen Produkten ein interessantes Angebot schaffen. Möglich wird dies auch Dank der Förderung aus dem Landesprogramm „Zukunft Innenstadt“, aus welchem die Stadt Bruchköbel Fördergelder für zunächst 2 Jahre erhalten hat. So konnte das Stadtmarketing mit dem Konzept auf die Suche nach einer tragfähigen Lösung gehen und mit der Rathaus-Buchhandlung einen verlässlichen Partner finden“, so Bürgermeisterin Sylvia Braun (FDP).

„Wir freuen uns sehr, dass die Stadt Bruchköbel Vertrauen in uns setzt und uns die Chance bietet, als Partner in dem neuen Geschäftsmodell mit dabei zu sein“, so Sandra Corell, die Inaberin der Rathaus-Buchhandlung. „Wir werden mit unserem Know-how, viel Elan und Schwung den neuen Stadtladen mit unserer Rathaus-Buchhandlung bestens unterstützen. In den letzten Jahren waren wir schon des Öftern Anlaufstelle für die Fragen der Bürgerschaft, das „Rathaus“ im Namen wird bei uns eben wörtlich genommen“, fügt sie mit einem Schmunzeln hinzu.

„Wir versprechen uns von dem neuen Stadtladen eine Erhöhung der Frequenz in der Innenstadt und damit auch eine Belebung und positive Effekte für Handel und Gewerbe rund um das neue Stadthaus“, fasst Geschäftsführerin Caroline Geier-Roth für die Stadtmarketing GmbH zusammen. „Unser Ziel ist es dabei, das Geschäftsmodell zu verstetigen, damit auch nach dem Förderzeitraum eine erfolgreiche Weiterführung des Stadtladens gewährleistet werden kann. Dafür haben wir nun die besten Voraussetzungen“, freut sich auch Oliver Blum (Grüne), in dessen Verantwortungsbereich als Erster Stadtrat die Stadtmarketing GmbH fällt.

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Von links: Manuela Odenwäller vom Stadtmarketing, Sandra Corell Inhaberin der Rathausbuchhandlung, und Bürgermeisterin Sylvia Braun (FDP).

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Kommentare

0
Prof. ad. Wilfried W
3 jahre vor
Regionalität aus einem Förderprogramm zu
fördern - ist das Eine.
Eine Stadt aber autonom-autark im Wettbewerb
zu anderen Städten zu positionieren und für
externe Besucher/innen und Unternehmen
- abseits der üblichen Maßnahmen aus dem
Werkzeugkasten der Berater - attraktiv und
begehrenswert zu machen - ist das Andere.
Denn mit dieser Sogwirkung ergibt sich "automatisch" der allseits gewünschte Wachstum
für die ortsansässigen KMU's.
Und: Als "Nebeneffekt": Bruchköbel ist dann
mit positiven Image in aller Munde.
Wenn man das in der Bürgerschaft und der
Verwaltung will ...
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