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Keiler Bier

Wie politisch darf die Kirche sein?

Wie politisch darf die Kirche sein?

Der nächste Impulsabend für die Region Hanau / Main-Kinzig wird am Freitag, 19. Juni 2026, 19.00 Uhr im Bruchköbeler Don-Bosco-Haus in der Varangeviller Straße 26 stattfinden.

Höfler Fenster

Es wird der vorerst letzte Impuls mit Kaplan Andreas Szumski sein, da er zum August nach Hünfeld wechseln wird. Schon deshalb wird es ein besonderer Abend werden.

„Trennung von Staat und Kirche – jetzt!“, so rufen nicht wenige Menschen unserer Zeit. „Die Stimme der Kirche ist viel zu leise!“, sagen dagegen andere. Wie ist überhaupt das Verhältnis von Staat und Kirche in der Bundesrepublik Deutschland geregelt? Wie politisch darf die Kirche sein? Wie politisch muss sie vielleicht sogar sein, wenn sie die Bibel ernst nimmt? Welche Impulse liefert der Blick in das Alte Testament mit dem Volk Israel für die Bestimmung eines Staat-Kirche-Verhältnisses in unserer Zeit? Wie politisch war Jesus? Wie sieht er selbst das Verhältnis von Staat und Religion?

"Sollen oder müssen sich entsprechend Religionsvertreter vor Wahlen politisch äußern, vielleicht sogar parteipolitisch? Darüber gehen die Meinungen weit auseinander. Die evangelischen Landeskirchen und die katholische Kirche verfügen als Großinstitutionen über formelle und informelle Kontakte zu Staat und Parteien. Aber wie relevant ist ihre Stimme noch in den gegenwärtigen gesellschaftlichen Debatten? Sind die Kirchen noch staatsrelevante Instanzen, die Werte vermitteln? Insbesondere ein Blick über den deutschen Tellerrand zeigt die Brisanz der obigen Fragestellungen. Wie beeinflussen Religionen bzw. Religionsführer das politische Geschehen und wie wird Religion von politischen Führern missbraucht? Ein besonders spannender Abend erwartet uns – mit wahrscheinlich sehr angeregter Diskussion im Anschluss an den Vortrag", heißt es abschließend in der Einladung.

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