Seiner persönlichen Einladung zum Austausch bei einer leckeren Pizza folgten ungefähr 30 Jugendliche, die sehr viele gute Ideen für die Kinder und Jugendlichen Erlensees parat hatten. Viele dieser Ideen drehten sich um mehr Möglichkeiten, Sport zu treiben oder sich zu treffen. So wurde beispielsweise vorgeschlagen, am Limespark eine Calisthenics-Anlage sowie einen Soccer-Court mit Kunstrasen oder Gummi-Boden zu installieren. Es wurde zudem vorgeschlagen, die Schulsport-Anlage zu öffnen, so dass dort auch nach dem Schulbetrieb Sport getrieben werden könnte. Hierzu teilte Bürgermeister Stefan Erb mit, dass diese Öffnung nach einer Testphase wieder rückgängig gemacht werden musste, da dort am nächsten Morgen oft viel Müll und auch Glasscherben gefunden worden sei.
Des Weiteren wünschten sich die Jugendlichen einen Platz am Limespark mit Überdachung, wo man sich auch bei Regen treffen kann sowie eine WLAN-Bank mit USB-Anschluss. Bürgermeister Stefan Erb zeigte sich begeistert von dem Ideenreichtum: „Einige Dinge, die vorgeschlagen wurden, befinden sich bereits in der Planung, wie zum Beispiel ein Trinkwasserbrunnen am Limespark. Uns ist es sehr wichtig, Kinder und Jugendliche an allen weitergehenden Planungen zu beteiligen, Anregungen und Kritik zu erhalten, denn nur sie selbst wissen, was sie interessiert und bewegt.“ Er habe sich viele Notizen gemacht, die er nun gemeinsam mit den zuständigen Kollegen in der Verwaltung auf Umsetzung überprüfen wird. Er wies jedoch darauf hin, dass größere Projekte immer von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen werden müssen und oft ein Jahr Vorlaufzeit benötigten.
Auf die Frage, ob man an der Wand neben der Skater-Anlage im Limes-Park sprayen darf, konnte er eine gute Nachricht verkünden: Diese Wand ist eine sogenannte „legale Wand“, es darf dort also nach Lust und Laune gesprüht werden. Auch die Verkehrsanbindung Erlensees war wieder ein großes Thema. Hierzu berichtete Stefan Erb, dass die Stadt hierzu in ständigem Austausch mit den Verkehrsbetrieben sei und auf diese Weise schon die ein oder andere Verbesserung erreicht werden konnte. Auch ein S-Bahn-Anschluss sei weiterhin in Planung, dies werde aber noch einige Jahre dauern.
Im Anschluss erläuterte er daher die verschiedenen Beteiligungsmöglichkeiten und machte so im gleichen Atemzug Werbung für eine Kandidatur zur Kinderbürgermeisterin oder zum Kinderbürgermeister, die noch bis zum 19. Juni möglich ist (nähere Infos auf www.erlensee.de). Über die vielfältigen Beteiligungsmöglichkeiten informiert das Team des TKJE, Tel.: 06183/73074, Mail: info@tkje.de oder die Fachdienstleitung für Kinderbetreuung und Jugendarbeit, Sandra Wunder, Tel.: 06183/9151-501, Mail: swunder@erlensee.de
Gruppenbild mit Bürgermeister Stefan Erb.
Bürgermeister Stefan Erb im Gespräch mit den Jugendlichen.





