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Kreuzwegstationen für Kinder und Familien am Karfreitag

Kreuzwegstationen für Kinder und Familien am Karfreitag

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Dann wisst ihr, wie es ist, wenn man von jemandem begeistert ist, man möchte alles über ihn erfahren und am Liebsten die Orte kennenlernen, an denen er etwas erlebt hat. So ging es den Menschen im Mittelalter mit Jesus. Aber Reisen ins heilige Land dauerten früher sehr lange und waren teuer und gefährlich. Deshalb kamen die Menschen auf die Idee, an kleinen Stationen mit Bildern Jesu Geschichte zu erzählen und Gebete zu sprechen. So entstanden die ersten Kreuzwege. Am Karfreitag tauchten in St. Bartholomäus Bernbach im ganzen Ort große Kreuzwegstationen auf, mit bemalten Leinwänden, nachgestellten Szenen, Kreuzen, Olivenbäumen, Lanzen und Fackeln.

Wie mag sich Jesus gefühlt haben, als seine Freunde in den schweren Stunden einfach eingeschlafen sind, als Judas ihn verraten und Petrus ihn verleugnet hat? Warum waren die Soldaten so gemein und haben ihn sein Kreuz auch noch tragen lassen? Wie weh tut eine Dornenkrone? Warum hat Jesus sich nicht gewehrt, warum hat Gott das alles zugelassen? Das sind die Fragen, die sich Kinder stellen und deren Antworten sie mit ihren Eltern an den einzelnen Stationen erarbeiten konnten.

Um diese belastenden Themen wie Schmerz und Tod für die Kinder nicht zu bedrückend werden zu lassen, gab es an den Stationen auch ein kleines Rätsel zu lösen und zum Abschluss auf dem Friedhof für jedes Kind ein Grablicht und eine Osterglocke, um sie als Zeichen der Auferstehung auf einem Grab ihrer Wahl niederzulegen.

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