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Gefährlichen Verkehrsknotenpunkt an der Freigericht-Halle entschärfen

Gefährlichen Verkehrsknotenpunkt an der Freigericht-Halle entschärfen

Die Wählergemeinschaft „Die Freigerichter“ stellt in der kommenden Sitzung der Freigerichter Gemeindevertretung am 18.06.2021 einen Prüfauftrag, ob zwischen der Abzweigung Richtung Bernbach und Zufahrt Freigericht-Halle in Altenmittlau ein so genannter „Zebrastreifen“ errichtet werden kann.

Der Fahrradweg, der aus Richtung Bernbach kommt, endet an besagter Kreuzung. Ebenso wird diese Strecke als Schulweg - vor allem der Schüler aus Bernbach - zur Kopernikusschule genutzt. „Die Schulkinder nutzen den Weg und müssen die gefährliche Landesstraße überqueren. Zwar gibt es in Höhe der Gaststätte „Kraut“ eine Querungshilfe, die aber aufgrund ihrer Kurvenlage schwer einsehbar ist“, meint Stefan Aul von der Wählergemeinschaft. Wie bekannt, entsteht zwischen Bernbach und Altenmittlau gegenüber des gut frequentierten Nettomarktes ein neues Baugebiet. Neun Einfamilienhäuser werden dort gebaut, auch eine Kindertagesstätte und der Neubau eines Feuerwehrhauses der Feuerwehr Nord. Die Nutzung des Rad- und Fußweges werde deswegen mit Sicherheit zunehmen.

„Und nicht nur das wird zunehmen, sondern auch der Kfz-Verkehr durch neue Anwohner, Feuerwehrleute, Kita-Eltern und -Erzieherinnen. Wir sorgen uns sehr um die Sicherheit der schwächeren Verkehrsteilnehmer“, bestätigt auch Dorothea Seidel. Ein Zebrastreifen an dieser Stelle reduziere Geschwindigkeiten und zwinge die Autofahrer zur besonderen Vorsicht. Außerdem müssten ohnehin an diesem neuen Verkehrsknotenpunkt, der hoffentlich kein neuer Unfallschwerpunkt werde, vermehrt Geschwindigkeiten kontrolliert werden. „Wir hoffen, dass mit einer positiven Entscheidung in der Gemeindevertretung an dieser Stelle mehr Sicherheit für die Bürgerschaft erreicht werden kann – ehe etwas passiert“, schließt Dr.Marc Ruppenthal, der auch auf andere, weitergehende Vorschläge der anderen Fraktionen zur Entschärfung dieser Situation sehr gespannt ist.

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