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150 Namensvorschläge für neue Pfarrei eingegangen

150 Namensvorschläge für neue Pfarrei eingegangen

150 Namensvorschläge wurden bis Christi Himmelfahrt für die neue Pfarrei des derzeitigen Pastoralverbundes St. Peter und Paul Freigericht-Hasselroth, die zum 1.1.2023 gegründet wird, abgegeben.

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„Wir freuen uns sehr, dass so viele Vorschläge abgegeben wurden, denn alle Einreichungen zeigen, dass unsere Gemeindemitglieder aktiv und sehr interessiert am Neugründungsprozess sind“, so Pfarrer Christoph Rödig, Moderator im Pastoralverbund. „Die vielfältigen Namensvorschläge zeugen davon, dass den Gläubigen der Name der neuen Pfarrei wichtig ist. In den Begründungen hat man gesehen, dass sie sich intensiv mit den möglichen Patronen und Patroninnen beschäftigt haben.“

Die Pfarrgemeinderäte haben nun die Vorschläge aus den jeweiligen Gemeinden anhand der bekannten Kriterien wie Alleinstellungsmerkmal, emotionaler Zugang, Wiedererkennung oder Praktikabilität geprüft und sortiert. Mehrfachnennungen reduzierten die Anzahl möglicher Vorschläge, Nennungen ohne Angabe von Begründungen wurden aussortiert, ebenso wie Nennungen von schon vorhandenen Patrozinien. Aus den ursprünglich 150 Einreichungen wurden so 43 brauchbare Vorschläge.

„Wir sagen Danke für alle Ihre Ideen, die zum Teil neu und überraschend, aber grundsätzlich nachvollziehbar waren. Alle zeugen aber davon, dass Sie sich mit Ihrer zukünftigen Gemeinde verbunden wissen und gestalterisch Einfluss nehmen möchten“, so die Mitglieder des Pastoralverbundsrates, die sich in einer Sondersitzung noch einmal intensiv mit den 43 Namensvorschlägen auseinandergesetzt haben. Da 43 Vorschläge für die endgültige Namenswahl zu unübersichtlich sind, wurden alle Vorschläge noch einmal geprüft und reduziert. Ausschlaggebend war beispielsweise die Frage, ob der jeweilige Heilige für alle Ortsteile gleichermaßen von Bedeutung ist. Eine Liste von insgesamt 14 gut geeigneten und begründbaren Namenspatronen und Namenspatroninnen wurden aus der Liste der 43 Namensvorschläge vom Pastoralverbundsrat ausgewählt. Und nun sind alle Gemeindemitglieder erneut gefordert, bei der end-gültigen Wahl am 19. und 20. Juni zusammen mit der Verwaltungs-ratswahl ihre Stimme für ihren Namensfavoriten abzugeben.

Außerdem hat der Pastoralverbundsrat entschieden, dass bereits Kinder ab dem Kommunionalter (Kommunionjahrgang 2021) mitwählen dürfen, wie ihre Gemeinde heißen soll. „Sie haben meist nicht nur ein gutes Gespür für das, was uns guttut. Sie sind auch die Zukunft der neuen Pfarrei“, so die Begründung für diese Entscheidung. Eine genauere Erklärung zu jedem möglichen Namenspatron und jeder Namenspatronin finden Sie im Aushang der Kirchen und auf den jeweiligen Homepages. Die Liste ist alphabetisch geordnet. Der Wahlzettel wird bei der Verwaltungsratswahl ausgehändigt bzw. mit den Briefwahlunterlagen zugestellt. „Lassen Sie sich von den Erklärungen inspirieren, von den Begrün-dungen ermutigen und nutzen Sie Ihr Stimmrecht und wählen am 19. und 20. Juni sowohl den neuen Namen der neuen Pfarrei als auch einen neuen Verwaltungsrat“, betonen die Mitglieder des Pastoralverbunds-rates. Anträge auf Briefwahl liegen in den Kirchen aus oder können auf den Homepages heruntergeladen werden. Mit maximal 3 Stimmen können die persönliche Namensfavoriten gewählt werden, allerdings können 3 Stimmen nicht kumuliert werden. Die drei Vorschläge mit den höchsten Stimmanteilen werden dem Bischof während seines Besuchs in Somborn am 11. Juli für die endgültige Auswahl übergeben.

Namensvorschlagsliste
·St. Antonius
·St. Barbara
·Christkönig
·St. Christophorus
·St. Gabriel
·Heilige Familie
·St. Hildegard
·St. Katharina
·St. Maria Magdalena
·St. Mutter Teresa
·St. Peter und Paul
·St. Vinzenz
·St. Vinzenz und Luise
·Vom Guten Hirten

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