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Thema Windräder in Freigericht begraben

Thema Windräder in Freigericht begraben

"Viele werden sich denken, dass die paar Windräder, die im Freigerichter Wald gebaut werden sollen, nicht so schlimm werden können", beginnt die Interessengemeinschaft "Gegenwind Freigericht" eine Pressemitteilung.

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Und weiter: "Beschäftigt man sich etwas tiefer mit diesem Thema, so sollen bis 2038 noch mindestens 30.000 bis 40.000 Windräder in Deutschland aufgestellt werden; eine bemerkenswerte Zahl, die das Gesicht unseres Landes auf Dauer massiv verändert, wenn sich die Befürworter durchsetzen. Würden sich die geplanten Windräder auf Äckern, Wiesen, Industriegebieten oder direkt neben den Autobahnen befinden, gäbe es die IG Gegenwind Freigericht nicht. Jedoch ist die Situation die Folgende, dass in Freigericht diese Bereiche nicht ausgewählt werden können, von daher sollte man das Thema Windräder in Freigericht begraben. Die Gegenwind IG setzt sich zur Wehr, wenn Windräder im Wald aufgestellt werden sollen, damit ein Erholungs- und Wandergebiet nicht zu einem Industriegebiet umgebaut werden kann. Denn ist ein solches Verfahren angestoßen, lässt es sich nur schwer wieder anhalten. Abzusehen ist, dass die bayrische Seite mit ihren 6 bis 8 Windrädern sich direkt in der Nachbarschaft ein Plätzchen suchen wird. Oftmals wird auf den Plakaten der Windkraftbefürworter für mehr Nachhaltigkeit geworben, wenn man jedoch auf das Dach des Rathauses oder der Freigerichthalle schaut, entdeckt man dort keine einzige Solarzelle. Tatsächliche Nachhaltigkeit sieht anders aus."

Auch ein Argument, das von den Befürwortern missbraucht werde, sei  "damit Heizen wieder bezahlbar wird": "Der Großteil der Freigerichter heizt nicht mit Strom. Hier würden energetische Sanierungen fällig sein, die in die mehrere Zehntausende gehen. In der aktuellen Situation mit Inflation und steigenden Energiepreisen ist dies nicht zu vermitteln. In Deutschland beträgt der Anteil der erneuerbaren Energien circa 45 Prozent an der Stromproduktion. Wenn der Strom bezahlbar werden soll, wie von den Befürwortern plakativ in Szene gesetzt, wieso haben sich dann die Stromkosten seit Beginn der Energiewende nicht um circa 50 Prozent reduziert? Betrachten wir mal die wirtschaftliche Seite, wenn man sich in der näheren Umgebung umschaut, fällt auf, dass in Wächtersbach/ Neudorf Windräder aufgestellt wurden, die aktuell nicht wirtschaftlich betrieben werden können, da der zu erwartenden Wind nicht einfach nicht wehen wollte. Es ist absolut unverständlich, dass hier in Freigericht ein stärkerer Wind zustande kommen soll. Es ist für niemanden hilfreich, ein Windrad auf jeden Maulwurfshügel aufzustellen, um sein schlechtes Gewissen zu beruhigen. Bevor sich in Freigericht gutbetuchte Winddradbefürwörter in Parteien und Vereinen mit diesem Projekt ein Denkmal setzen wollen, ist es an der Zeit, beim anstehenden Bürgerentscheid das Kreuz an der richtigen Stelle zu machen. 'Ja' für eine Energiewende mit Vernunft, aber ohne Windräder im Wald. Es geht um ihre Heimat, um die Heimat aller Freigerichter. Jede Stimme ist wichtig und erforderlich."

 

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Kommentare

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Elmar Noll
3 jahre vor
https://youtu.be/VPiIAmHc5Rk
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Elmar Noll
3 jahre vor
JA zum Kĺima heisst JA zum Wald
Unser wichtigster Klimaschutz ist unser Wald
Unser Wald lebt und gibt Leben
Wald speichert Wasser
Wald produziert Sauerstoff
Hier geht es um Geld
Das Klima ist den Waldgegnern egal.
Windkraftanlagen machen dort Sinn wo Wind weht
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Joachim Schneeweiß
3 jahre vor
Waldschutz ist Klimaschutz - Ursache und Auswirkung
Das der Wald in den letzten Jahren gelitten hat ist bekannt. Doch lohnt es sich mal die Dinge genauer anzuschauen. Massiv gelitten haben Nadelbäume, vorrangig Fichten vielfach in Monokulturen, da die Fichte eine schnellwachsende Baumart ist, also wirtschaftlich interessant. In unserer Region ist die Fichte nicht so dominant vertreten wie z.B. in NRW oder im Harz. Schon vor über 30 Jahren erfolgte eine deutliche Anpassung des Freigerichter Walds an die veränderten Rahmenbedingungen, die guten Ergebnisse können sich sehen lassen. Die Herausforderungen für die Waldwirtschaft sind vielfältig und es benötigt Jahrzehnte um sichtbare Ergebnisse zu erhalten. In Anbetracht der Klimaveränderung, benötigen wir gerade die intakten Wälder, um die Auswirkungen abzumildern.
Deshalb ist das Ökosystem Wald so wichtig. Effekte einer Aufforstung benötigen viele, viele Jahre um eine Abholzung wieder zu kompensieren.
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Holger Marquardt
3 jahre vor
Klimaschutz ist Waldschutz. So herum ist es korrekt!

Unser Wald stirbt, weil wir den Klimaschutz seit vielen Jahren nicht ausreichend beachtet haben. Bereits 5% des deutschen Waldes sind in den Dürrejahren von 2018 bis 2020 abgestorben. 2022 könnte noch drastischer werden.

Wer den Argumenten der IG Gegenwind glaubt oder unsicher ist, sollte deren Argumente sorgfältig prüfen. Jeder kann zum Beispiel nachlesen, dass die Fundamente der Windräder entgegen deren Darstellungen unmittelbar nach Ende der Laufzeit entfernt werden müssen. Noch leichter ist es die Behauptung zu entkräften, auf dem Freigerichter Rathaus befindet sich keine einzige Solarzelle. Ein einziger Blick auf das Dach reicht hierzu! 

Wir laden zu einer weiteren Informationveranstaltung am 05.07.2022 um 19:00 Uhr in die Solararena Somborn ein. Wir werden versuchen alle relevanten Fakten möglichst verständlich darzulegen. Gerne stehen wir im Anschluss für Diskussionen zur Verfügung.
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Anna Müller
3 jahre vor
Bemerkenswert, dass hier kein einziges stichhaltiges und gut recherchiertes Argument genannt wird und der Artikel nur aus Parolen und Kneipenweisheiten besteht.
Darauf soll unsere und die Zukunft unserer Kinder aufgebaut werden?
Ich sage ein klares "NEIN" zum Bürgerentscheid und rate jedem, der seine Stimme abgeben möchte, sich vorher schlau zu machen und nicht unbelegtem Hörensagen Glauben zu schenken.
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Elmar Noll
3 jahre vor
JA zur Entscheidung der Bürger heisst
JA zum Wald heisst
JA zum Leben
JA zum Klimaschutz
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Dr. M. Kirschning
3 jahre vor
Windenergieanlagen sind ebenso wie PV-Anlagen und Biomasse-Anlagen notwendige zukünftige Energieerzeuger. Deshalb ist eine Projektdiskussion mit einem Projektplaner über die Möglichkeit einer Windenergienutzung auf der Wind-Vorrangfläche im Freigerichter Ortsteil Neuses einzuleiten. Erst durch eine derartige Diskussion können alle notwendigen Gutachten nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz auf den Weg gebracht werden. Daher ein klares „NEIN“ beim Bürgerentscheid.
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