"Ausreichend Wind ist eine der Voraussetzungen für den wirtschaftlichen Betrieb von Windenergieanlagen. Durch Windmessungen wird daher vor Baubeginn genau geprüft, ob sich die Errichtung der Anlage an der vorgesehenen Stelle auch tatsächlich lohnt. Auf die Rahmenbedingungen der Windmessung wies der Projektierer erstmals im Rahmen einer Information am Fernblick im März 2024 hin. Danach sollten sich die Messungen über ein Jahr erstrecken und somit im März 2025 abgeschlossen sein. Dies entspricht auch den grundsätzlichen technischen Anforderungen an die Durchführung von Windmessungen. In einer Informationsveranstaltung im Mai 2025 wurde dann dargelegt, dass die Messungen im August 2025 abgeschlossen würden. Ein Grund für eine Verlängerung wurde nicht genannt, sondern im Gegenteil darauf hingewiesen, dass die Prognosen bestätigt wurden. Aktuell stellen wir fest, dass die Messkampagne nach wie vor läuft und sogar zwischenzeitlich auch der Standort (Heidkopf) gewechselt wurde", so der Verein in einer Pressemitteilung.
Und weiter: "Die wiederholt geänderten Rahmenbedingungen lassen aus unserer Sicht erhebliche Zweifel an der Validität der Messungen und deren Ergebnissen aufkommen. Bei der Anfertigung von Energieertragsprognosen sind höchste Anforderungen an die Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit zu stellen, um deren Akzeptanz sicherzustellen. Warum wird der ursprünglich kommunizierte Messzyklus wiederholt geändert und Ergebnisse nicht präsentiert? Dies entspricht auch nicht der wiederholt propagierten offenen Kommunikation durch die Projektverantwortlichen. Darüber hinaus wurden im Rahmen des letzten Standortwechsels des Messgeräts erste Rodungsarbeiten durchgeführt (siehe Foto). Diesen Eingriff in die Natur – ohne das Vorliegen eines entsprechenden Genehmigungsbescheids für den Bau der Anlagen nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz - bewerten wir als unzulässig und werden die rechtliche Zulässigkeit prüfen lassen. Weitere Beeinträchtigungen in Bezug auf die Wirtschaftlichkeit drohen dem Projekt wegen anstehender neuer Vorgaben im Hinblick auf die Rückbaukosten. Berechnet wurde die Höhe der Sicherheitsleistung bisher nach der Formel ‚1000 Euro pro Meter Nabenhöhe‘. Diese Summe deckt die tatsächlich anfallenden Kosten bei Weitem nicht ab. Das Hessische Ministerium für Wirtschaft Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum hat uns im Juni 2025 mitgeteilt, dass zusammen mit dem Land Niedersachsen ein Auftrag zur Erarbeitung einer neuen Berechnungsformel in Auftrag gegeben wurde. Erste Ergebnisse liegen vor und befinden sich in der internen Abstimmung. Die Diskussion um die Sicherheitsleistung hat inzwischen auch den Landkreis Kassel erreicht. Dort wird die alte Formel nicht mehr angewendet und die Sicherheitsleistung bei laufenden Genehmigungsverfahren bereits anders berechnet. Auch der Hessische Landesrechnungshof hat in seinen Bemerkungen 2023 empfohlen, das bisher angewendete Verfahren mit dem Wert von 1.000 Euro je Meter Nabenhöhe zu überprüfen."
Des Weiteren stehe die höhere EEG-Vergütung für Schwachwind-Standorte (insbesondere weite Teile Bayerns und Baden-Württembergs) möglicherweise auf der Kippe: "Nach dem Referenzertragsmodell wurde Windstrom bisher unterschiedlich hoch vergütet – je nachdem, woher er stammt. Für Strom von ungünstigeren, weniger windreichen Standorten erhielten Betreiber eine höhere EEG-Vergütung. Wie der Bayerische Rundfunk und die ARD berichten, steht das sogenannte Referenzertragsmodell auf dem Prüfstand. In ihrem Koalitionsvertrag haben sich Union und SPD darauf verständigt, den Windenergieausbau 'auf Kosteneffizienz unter anderem hinsichtlich unwirtschaftlicher Schwachwind-Standorte' zu untersuchen. Neben den externen Rahmenbedingungen unterliegt das Projekt auch Restriktionen aus der landschaftlichen Struktur des Waldgebietes. Dies ermöglicht es nicht, acht Windkraftanlagen unter wirtschaftlichen Strömungsgesichtspunkten zu betreiben. Laut Aussage des Projektierers wurde diese Thematik mit dem Hersteller der Windkraftanlagen besprochen. Im Ergebnis sei eine Aufstellung möglich, allerdings seien Ertragseinbußen von 10 % zu erwarten. Daneben erfordert diese Anordnung der Windkraftanlagen erhöhte Aufwände für Erdarbeiten und einen erhöhten Kahlschlag für zusätzliche Wege und Lagerflächen. Eine weitere Ertragseinschränkung sehen wir in notwendigen Abschaltungen der Anlagen aufgrund der von uns festgestellten Fledermauspopulationen. Nicht zuletzt gehen die Befürworter aktuell von 21 Millionen kWh pro Jahr für jede Windkraftanlage aus. Demgegenüber gehen die Projektierer bei einem vergleichbaren aktuellen Projekt in Birstein – in einem deutlich windhöffigeren Gebiet –bei einer leistungsgleichen Windkraftanlage von lediglich 17 Millionen kWh pro Jahr aus. Dies zeigt einmal mehr die viel zu optimistischen Annahmen für dieses Vorhaben. Unter Berücksichtigung der vorgenannten Punkte erscheint uns eine wirtschaftliche Umsetzung und ein späterer Betrieb des Projektes nicht möglich. Wir appellieren daher an die Projektverantwortlichen, die Umsetzung nicht weiter zu verfolgen, um keine weiteren Kostenrisiken entstehen zu lassen."




Windräder werden durch eine Kombination von privatem Kapital, Bankfinanzierungen und öffentlichen Förderungen finanziert, wobei die Stromkunden über die EEG-Umlage die Hauptzahler sind. Finanzierungsmodelle umfassen Bürgerwindparks, die von Privatpersonen gegründet werden, Projektierer, Energieversorger, Investorenfonds sowie die direkte Finanzierung durch Banken und die KfW für größere Projekte.
Wer gewinnt? Die Inhaber der Windmühlen und die Großen, die den Strom auf Jahre hinweg kaufen, sich sichern. Wie zum Beispiel Amazon, Meta aber auch Microsoft.
Wer verliert? In erster Linie der Wald und die Tiere, durch massive Fällungen und Bodenverdichtungen. Der Stromkunde der nichts von der Anlage hat, die Anwohner, welche durch Schattenschlag und Discolichter aus dem Takt gebracht werden.
Ärgerlich ist auch, dass man durch Fehlentscheidungen Atomkraftwerke abgeschaltet hat, die unbedenklich hätten weiterbetrieben werden können. Nun stellt sich die Frage, wer will die Brennstäbe einlagern?
Die Ökos sehen das leider nicht, weil sie auf beiden Augen durch ihre Ideologie erblindet sind.
Sie setzen sich lieber in ihr E-Auto, an dem kein einziges Teil ökologisch hergestellt wird. Mich erinnert das alles an Pipi Langstrumpfs Worte ......
...... 2 x 3 macht 4 Widdewiddewitt und Drei macht Neune !! Ich mach' mir die Welt Widdewidde wie sie mir gefällt ....
In Bezug auf die Wirtschaftlichkeit sprich Ertrag und Gewinn könnte man die E Mobilität ins Spiel bringen.
Große Ziele, terminierte Vorgaben, haben aufgezeigt das es nicht immer so läuft wie man es sich vorstellt oder gar wünscht.
Über den Windradteller hinaus sollte man sich das einmal zu Gemüte führen wo eine visionäre Vorstellung landen kann.
In Sachen E Auto ist abzulesen wie man nach anfänglicher Euphorie vor vollendete Tatsachen gestellt wird.
Was das E Auto betrifft können besonders die Autobauer ein Lied singen! Und die vor die Tür gesetzten Mitarbeiter.
Zum Punkt Alternativen, denen hat man mit der Wind und Sonnen Energiegewinnung das Wasser abgegraben und per Gesetzt gewissermaßen verboten.
Es ist fraglich ob man sich einer forcierten Forschung, alternativ zu den PV und WKAs, aufgestellt hat?
Es ist jedenfalls sehr wenig bis gar nichts mehr zu hören.
Und warum sind deutsche E-Autos in China um 20-45% günstiger als in Deutschland (z.B. beträgt die Differenz für den ID4 19.335,00€!!!)?
Zumindest ist nicht der Anteil für Arbeitskosten dafür alleine der Grund, da die Arbeitskosten je Auto im Durchschnitt in Deutschland nur 2.800,00€ gegenüber 510,00€ in China.
Die Energiekosten kann man ebenfalls vernachlässigen, da sie in Deutschland ca. 2-4% und in China (staatlich subventioniert) ca. 2% der Autokosten ausmachen.
Zum Punkt Alternativen: Welche CO2 neutralen Alternativen sehen Sie denn noch und hätten Sie gerne weiter erforscht?