TPL_VORSPRUNG_SKIP_NAV
Keiler Bier

Freigericht: Flüchtlingsunterkunft in Altenmittlau wird abgebaut

Freigericht: Flüchtlingsunterkunft in Altenmittlau wird abgebaut
Im Januar 2023 war die Flüchtlingsunterkunft in Altenmittlau eröffnet worden.

Die Flüchtlingsunterkunft auf dem Parkplatz an der Freigerichthalle in Altenmittlau wird abgebaut. Das teilte der 1. Kreisbeigeordnete Andreas Hofmann (SPD) mit. Die Rückbauarbeiten werden demnach über die Wintermonate andauern. Die Anlage war vom Kreis betrieben worden und auf bis zu 80 Bewohner ausgelegt. Fertiggestellt worden war die Anlage im Januar 2023.

Die Gemeinschaftseinrichtung im Freigerichter Ortsteil Altenmittlau war binnen acht Wochen aufgebaut und für den Betrieb eingerichtet worden. Sie bestand zweigeschossig aus 46 Raumcontainern, 10 Container für Sanitäranlagen, Hausanschlüsse, Technik und Waschmaschinen sowie dazugehörigen Flurcontainern. Neben dem Wohnbereich befand sich ein Verwaltungs- und Aufenthaltsbereich, dafür wurden sieben Container vorgehalten.

Das Regierungspräsidium Darmstadt hat zudem über die diesjährige Regelung für die Weihnachtszeit sowie die Zeit „zwischen den Jahren“ informiert. Demnach werden in der Zeit vom 22.12.2025 – 02.01.2025 keine Neuzuweisungen aus der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung stattfinden. Diese Regelung wird das Sachgebiet 32.33 ebenso für Zuweisungen in die Kreiskommunen übernehmen. Dies wurde seitens des Fachamtes bereits allen Städten und Gemeinden über das „Netzwerk Kommunen“ mitgeteilt.

 

 

Freigericht: Flüchtlingsunterkunft in Altenmittlau wird abgebaut

Kommentare

3
A.S.
5 monate vor
Nebeneffekt!

Nach Rückbau der Anlage verbleiben immerhin die seiner Zeit notwendigen Anschlüsse. Strom Wasser und Kanal.
Diese lassen sich bei der Nutzung des Festplatzes sicherlich sinnvoll einsetzen.
Über verbleibende Verantwortungen in Bezug dieser baulichen Maßnahmen, die jetzt wieder in gemeindliche Verantwortung fallen dürften, wäre nachzudenken. Wieder ein kleines Glied in einer Kette der Unterhaltskosten. Zu denken diese wären nicht präsent, wenn das ganze nicht genutzt wird, wäre etwas einfach gedacht.

Im großen Ganzen kostet es uns augenscheinlich nichts!
Gefällt mir 3 Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren | Kommentar melden
5
W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸
5 monate vor
Nun werden sich die Großverdiener der Asyllobby etwas neues ausdenken müssen.

Sicher wird den Politikern für ihre Ehepartner schon etwas einfallen, damit die Steuergelder schon die richtigen wege finden.
Gefällt mir 19 Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren | Kommentar melden
1
Bert
5 monate vor
Was hat denn der Aubau und der Abbau der Containereinrichtung für die Gemeinde Freigericht gekostet? Das wäre ja mal für den Bürger interessant zu erfahren. Interessant ist auch die Schnelligkeit des Aufbaues binnen 8 Wochen was zweifellos beispielhaft ist. In der Regel dauern doch solche Projekte mehrere Monate wenn nicht Jahre.
Gefällt mir 11 Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren | Kommentar melden
1
Moritz
5 monate vor
Das hat die Gemeinde Freigericht wahrscheinlich garnichts gekostet, weil die Containeranlage vom Main-Kinzig-Kreis gebaut und betrieben wurde!

Interessanter wäre zu wissen, wie viele Wohnungen und Häuser, die von der Gemeinde Freigericht für Flüchtlinge angemietet sind, leer stehen und wieviel Geld dafür jeden Monat verschwendet wird und wie lange diese bereits leer stehen!
Denn wir müssen ja unbedingt sparen, weil die Gemeinde kein Geld hat...
Gefällt mir 9 Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren | Kommentar melden
2
Meine Meinung 2
5 monate vor
Ich meine gehört zu haben, dass der MKK unbedingt wollte, dass die Gemeinde dessen Container in Altenmittlau noch 2 Jahre lang stehen lassen sollte, obwohl diese leer waren. Für „nur“ 8500€ Nettokaltmiete pro Monat. Dazu kämen bei Vollbelegung dann noch Kosten für Entsorgung, Hausmüll, Grundsteuer, Strom, Versicherung, Wasser und Reinigung nach Hygieneplan. Also insgesamt 24.250€ Kosten für die Gemeinde pro Monat. Erstattet würden bei Vollbelegung 36.000€ vom MKK. Verantwortung für Nebenkosten, Instandhaltung und besseren Brandschutz sollte die Gemeinde als Mieter auch tragen (s. öffentlich einsehbare Vorlage unter www.freigericht.de/Gremien VO/2025/049). Aber auch wenn nicht (voll-)belegt werden sollte, wären weiterhin Nettokaltmiete usw. angefallen.
Und so haben die Freigerichter Kommunalpolitiker mal was Positives für den Geldbeutel der Steuerzahler entschieden, als sie am 26.06. einstimmig eine weitere Anmietung der Altenmittlauer Anlage vom MKK abgelehnt haben!
Außerdem steht ja auch noch in Bernbach eine weitere Containeranlage, die nicht voll belegt ist. Diese steht seit 2015 und wurde 2022 von der Gemeinde gekauft.
Derzeit ist ein Großteil der Aufgenommenen in etwa 70 gemeindeeigenen sowie von privat angemieteten Wohnungen untergebracht. Die somit nicht leer stehen. Aber: 80% der Wohnungen werden von so genannten „Fehlbelegern“ blockiert. Das sind Geflüchtete, die den Rechtskreiswechsel (Abschluss des Asylverfahrens – Erhalt eines Aufenthaltstitels) vollzogen haben und sich nun selbst eine Wohnung suchen müssten, aber nicht so den Antrieb dafür haben.
Und wenn Wohnungen nicht belegt werden, erstattet der Main-Kinzig-Kreis die Nettokaltmiete bis zu einer erneuten Zuweisung. Nicht erstattet wird allerdings die Miete, so lange die Wohnungen nicht belegbar sind, bspw. wegen Neueinrichtung oder Renovierung. Diese Kosten muss die Gemeinde Freigericht tragen (alles Zitate aus o.g. Vorlage).
Gefällt mir 6 Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren | Kommentar melden
2
Anja Hauser
5 monate vor
Schade, die Container werteten das Ortsbild auf, und
in Freigericht wird es bald einen Fachkräftemangel geben.
Gefällt mir 27 Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren | Kommentar melden
5
Heinz
5 monate vor
Mich würde ja mal interessieren welche Fachkraft du dem Gemeinwohl so zur Verfügung stellst. Bei solchen Kommentaren wird es sicher nicht viel sein.
Gefällt mir 5 Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren | Kommentar melden
4
W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸
5 monate vor
Warum auch immer, wurde mein Beitrag von 12 Uhr gelöscht...

Im Grunde gilt inzwischen schon als gesellschaftlich wertvoll, wer nicht automatisch jede neue Kostenlawine abnickt und Steuergeld mit missionarischem Eifer rund um den Globus verteilt.

Heute reicht bereits gesunder Menschenverstand aus, um mehr zu leisten – zumindest im Vergleich zu jenen Ideologen, NGOs und ihren lautstarken Terroristischen Begleitkommentatoren, die besonders großzügig mit dem Geld anderer umgehen.

Deutschland ist nun einmal nicht das Sozialamt der Welt, auch wenn es politisch gern so dargestellt wird.
Wer wirklich Verantwortung übernehmen will, müsste irgendwann anfangen, überflüssige und wirkungslose Ausgaben konsequent zu beenden, statt sie moralisch zu verklären.

Und nur weil eine kleine, sehr laute Gruppe meint, Deutschland müsse sich selbst aufopfern, heißt das noch lange nicht, dass sie die Mehrheit repräsentiert – auch wenn sie sich gern so inszeniert.

Somit ist Anja Hauser mehr "Fachkraft" als du @Heinz und deine Trollkollegen es je sein werdet.
Gefällt mir 11 Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren | Kommentar melden
3
Proximo
5 monate vor
Ich wohne nicht im Freigericht, aber ich bin Nettosteuerzahler. Einem Klientel, dem viel zu wenig Beachtung geschenkt wird. Darunter fällt Anja Hauser evtl. auch. Deshalb sehe ich ihre Wortmeldung als durchaus legitim an.
Gefällt mir 16 Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren | Kommentar melden
0
Harald
5 monate vor
Den Fachkräftemangel gibt es in Altenmittlau schon lange. Da hat mal wieder EINER/EINE oder EINES Angst das einem das Bürgergeld streitig gemacht wird.
Gefällt mir 5 Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren | Kommentar melden
5
D.A.
5 monate vor
@Harald
Vollkommen sinnbefreit! Zum wie so oft!
Gefällt mir 5 Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren | Kommentar melden
5
D.A.
5 monate vor
Soll nur wie so oft heißen Sorry
Gefällt mir 5 Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren | Kommentar melden
Zeig dein Herz und spendiere der Redaktion einen Kaffee! Jede Unterstützung hilft uns, weiterhin unabhängig aus der Region zu berichten.
☕ Kaffee spendieren
Artikel teilen: Teilen Tweeten Teilen
Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de
Interkulturelle Wochen im Main-Kinzig-Kreis