Statt Bahnen zu ziehen, stürzten sich die Kinder begeistert die Rutsche hinunter, spielten Wasserball oder versuchten ihr Glück beim Reiten auf der Poolnudel. Bei dieser besonderen Einheit ist alles erlaubt, was Bewegung, Lachen und Wasserspaß verspricht. Organisiert wurde die Stunde von den Trainern der Kinder- und Jugendgruppen. Im Anschluss an die außergewöhnliche Schwimmeinheit lud der Vorstand alle Trainer, Wachgänger und deren Familien zu einem Sommerfest ein. Nach den Sommerferien startet der reguläre Trainingsbetrieb wieder am 18. August.
Die Spiel- und Spaßstunde läutet den Beginn der Sommerferien ein. Doch eine echte Pause haben die Trainer und Wachgänger der DLRG nicht. Auch wenn der Trainingsbetrieb ruht und im geschlossenen Hallenbad keine Wachdienste anfallen, bedeutet das keineswegs, dass die Rettungsschwimmer untätig sind. „Unsere Arbeit endet nicht, auch wenn für viele die Ferien beginnen. Unsere Wachgänger sind in den kommenden Wochen sowohl am Großkrotzenburger See als auch an den Küsten der Nord‑ und Ostsee im Einsatz, um für die Sicherheit der Badegäste zu sorgen“, betont Christian Lonke, 1. Vorsitzende der DLRG OG Freigericht.
Als Dankeschön für diesen Einsatz lud der Vorstand das Trainer- und Wachgängerteam samt Familien zu einem gemeinsamen Saisonabschluss ein. Als kleine Aufmerksamkeit gab es zudem DLRG-Duschtücher. Auf der Terrasse des Hallenbads gab es Würstchen und Steaks vom Grill, dazu selbstgemachte Salate und alkoholfreie Getränke. Solche geselligen Abende sind wichtig, um Engagement zu würdigen, Gespräche zu führen, für die sonst wenig Zeit bleibt und gemeinsam Ideen für zukünftige Trainings oder Ausflüge zu entwickeln. Der Vorstand wünscht allen Mitgliedern erholsame Ferien und erinnert daran, wie wichtig sicheres Verhalten im und am Wasser bleibt.
Deshalb weist er noch einmal auf die wichtigsten Baderegeln hin:
- Nur an überwachten Badestellen schwimmen
- Nicht überhitzt ins Wasser springen - erst abkühlen, dann hineingehen.
- Warnflaggen beachten - sie zeigen an, ob Baden sicher ist.
- Strömungen und unbekannte Gewässer nicht unterschätzen
- Eigene Fähigkeiten realistisch einschätzen und nicht zu weit schwimmen
- Keinen Alkohol und keine Drogen vor dem Schwimmen konsumieren
- Kinder im Blick behalten - auch im flachen Wasser.
„Wir hoffen, dass wir nach den Ferien alle unsere kleinen und großen Schwimmer wohlbehalten im Training begrüßen dürfen – ohne Zwischenfälle im oder am Wasser“, so Lonke weiter. Denn wenn alle gesund und sicher aus den Sommerferien zurückkehren, zeigt das, dass die Rettungsschwimmer eine gute Arbeit geleistet haben. Und das betrifft nicht nur die Vereinsmitglieder, sondern alle Menschen, die ihre Zeit an Seen, Flüssen oder am Meer verbracht haben.





