An der Verkehrsschau nahmen neben Bürgermeister Waldemar Gogel (CDU) und Ordnungsamtsleiter Peter Betz auch Vertreter der Ordnungspolizei der Gemeinde sowie Vertreter der Straßenverkehrsbehörde des Main-Kinzig-Kreises und von Hessen Mobil teil. Gemeinsam wurden in Altenmittlau, Bernbach, Horbach, Neuses und Somborn unter anderem Fußgängerüberwege, Kreuzungsbereiche, Parksituationen oder Schulwege begutachtet.
„Die regelmäßige Verkehrsschau ist für uns ein wesentliches Instrument, um die Sicherheit im Gemeindegebiet kontinuierlich weiterzuentwickeln. Indem wir potenzielle Gefahrenstellen identifizieren und gemeinsam mit den Fachbehörden Lösungen erarbeiten, stellen wir sicher, dass sich unsere Bürgerinnen und Bürger in Freigericht im Straßenverkehr sicher bewegen können“, betont Gogel.
Die Ergebnisse der Verkehrsschau liegen nun vor, und die ersten Verbesserungen werden laut Angaben aus dem Rathaus bereits umgesetzt:
- Die Verlängerung der bestehenden Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 km/h in der Hauptstraße in Altenmittlau
- Die Installation einer beidseitigen Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h in der Zeit von 7 bis 22 Uhr mit dem Zusatzzeichen „Altenheim“ in der Birkenhainer Straße in Bernbach
- Die Installation einer Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h in der Hanauer Landstraße in Neuses
Ordnungsamtsleiter Peter Betz berichtet, dass regelmäßig Hinweise aus der Bevölkerung zu Gefahrenstellen auf Schulwegen sowie zu Risiken für ältere Bürger eingehen. Auch das Thema Lärmschutz nehme auf Grund der zunehmenden Verkehrsbelastung einen immer höheren Stellenwert ein. Durch die genannten Maßnahmen soll der Fußgängerschutz erhöht und für betroffene Anlieger der Lärmschutz verbessert werden. Ermöglicht wird dies durch die seit 2024 geltende Neufassung der Straßenverkehrsordnung.
Ein weiterer Fokus der Gemeindeverwaltung gilt der Verkehrssituation im Kreuzungsbereich Hauptstraße/Dr.-Schmitt-Straße in Altenmittlau in Höhe der Freigerichthalle. Bereits der Mobilitätscheck im Jahr 2020 hat diesem Bereich die höchste Priorität innerhalb der Gemeinde Freigericht zugewiesen. Vor allem für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie für den Radverkehr ist das sichere Queren aufgrund der baulichen Gegebenheiten derzeit schwierig. Deshalb setzt sich die Gemeindeverwaltung klar für die Errichtung eines Kreisverkehrs ein.
„Ein Kreisverkehr an dieser Stelle würde den Verkehrsfluss beruhigen und die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer deutlich erhöhen“, so Bürgermeister Waldemar Gogel. „Wir wünschen uns, dass die zuständigen Straßenbaulastträger diese Überlegung positiv aufgreifen und entsprechende Planungsschritte einleiten.“
Bürgermeister Waldemar Gogel, Ordnungsamtsleiter Peter Betz und Ordnungspolizist Karl Ruzsicska an der Hanauer Landstraße in Neuses.


