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Gemeinde bekämpft Eichenprozessionsspinner

Gemeinde bekämpft Eichenprozessionsspinner

Im Gemeindegebiet wurden Nester des Eichenprozessionsspinners festgestellt.

VORSPRUNG - Anruf genuegt

Die Gemeindeverwaltung bittet Bürgerinnen und Bürger um erhöhte Aufmerksamkeit und Vorsicht, besonders im Bereich von Eichenbeständen.

Der Eichenprozessionsspinner hat sich in den vergangenen Jahren aufgrund der zunehmend warmen und trockenen Witterung stark ausgebreitet – auch in Freigericht. Die Raupen schlüpfen im Frühjahr und entwickeln ab dem dritten Larvenstadium feine Brennhaare mit dem Nesselgift Thaumetopoein, die bei Menschen und Tieren (insbesondere bei Hunden beim Schnüffeln im Unterholz), gesundheitliche Beschwerden wie Hautreizungen, Juckreiz, Augenreizungen oder Atemwegsbeschwerden auslösen können. Die Brennhaare können durch den Wind über größere Entfernungen verbreitet werden.

Bereits bekannte betroffene Stellen, beispielsweise im Ortsteil Neuses im Bereich des dortigen Sportplatzes, werden durch die Gemeinde regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf durch Fachfirmen unschädlich gemacht. Die Nester werden dabei meist im Absaugverfahren mechanisch entfernt, biologisch oder chemisch behandelt. Dennoch können jederzeit neue Gespinste auftreten.

Die Gemeindeverwaltung bittet daher alle Bürgerinnen und Bürger, beim Aufenthalt im Freien aufmerksam zu sein. Sollten Gespinste oder Raupenansammlungen an Eichen entdeckt werden, sollten diese nicht berührt oder eigenständig entfernt werden. Stattdessen ist Abstand zu halten und es wird darum gebeten, den Fundort möglichst genau zu dokumentieren und dem Bauamt der Gemeinde zu melden. Ansprechpartner im Bauamt der Gemeinde Freigericht ist Herrn Dirk Valentin, telefonisch erreichbar unter 06055 916-435 oder per E-Mail: dirk.valentin@freigericht.de

Seinen Namen verdankt der Eichenprozessionsspinner dem typischen Verhalten der Raupen: In langen Reihen, eben wie bei einer Prozession, ziehen die Raupen zur Nahrungsaufnahme in die Baumkronen von Eichen. Tagsüber halten sie sich in ihren Gespinsten am Stamm oder an stärkeren Ästen auf.

Die Gemeinde dankt allen Bürgerinnen und Bürgern für ihre Unterstützung. Durch eine frühzeitige Meldung neuer Nester kann dazu beigetragen werden, Gesundheitsrisiken zu minimieren und notwendige Maßnahmen schnell einzuleiten.

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