"Das Projekt ist ein unverzichtbarer Beitrag zur Energiewende und bietet beiden Kommunen langfristig wichtige finanzielle Vorteile. Notwendige Anpassung sichert die Wirtschaftlichkeit Im Laufe der Projektentwicklung haben sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verändert: Jüngste Windmessungen zeigten, dass die Windgeschwindigkeiten in der Vorrangfläche geringer sind als ursprünglich angenommen. Auch die zu erwartenden Einspeisevergütungen für Windstrom sind gesunken. Aufgrund dieser neuen Tatsachen greift der vertraglich vereinbarte Anpassungsmechanismus. Dieses Vorgehen ist ein Vorteil der Verträge, denn es stellt sicher, dass das Projekt wirtschaftlich gewinnbringend bleibt und die vertraglich vereinbarte Zielrendite von 7 Prozent auf das eingesetzte Eigenkapital erreicht wird. Die notwendige Anpassung bedeutet, dass die ursprünglich kalkulierten Pachtzahlungen an die Kommunen reduziert werden müssen. Dennoch bleibt das Projekt eine langfristige Einnahmequelle. Freigericht und Alzenau profitieren weiterhin stark, da die gesamten Einnahmen (Pachten, Gewerbesteuer, EEG-Zahlungen) aus dem Windpark hälftig zwischen den beiden Kommunen geteilt werden. Zusätzlich bestehen attraktive Vermarktungschancen für den erzeugten Strom, beispielsweise durch eine gezeichnete Absichtserklärung (LOI) mit einem Rechenzentrum-Entwickler. Hierdurch könnte ein deutlich höherer Verkaufspreis von 12 Ct/kWh möglich sein. ABer auch ohne diese Chance ist der Windpark wirtschaftlich tragfähig und liefert der Kommune nach aktuellem Stand mehr als 350.000 Euro im Jahr für die nächsten 20 Jahre. Wenn die Chance zur Direktvermarktung genutzt werden kann, dann kann dies durch die Überschussbeteiligung auch noch steigen. Minimaler Eingriff in den Wald, kein finanzielles Risiko Der Windpark, der jetzt 7 Windenergieanlagen (WEA) vorsieht, führt nur zu einem relativ kleinen Eingriff in den Wald. Die benötigte Fläche für den Bau einer WEA beträgt in der Regel etwa ein Hektar. Von dieser Fläche wird mehr als die Hälfte wieder aufgeforstet", heißt es in einer Pressemitteilung.
Die dauerhaft versiegelte Fläche (Fundament) sei je Anlage gering: "Bezogen auf die gesamte Waldfläche, Freigerichts mit ca. 1100 Hektar (11.000.000m2) ist der Flächenverbrauch durch die Windkraft kaum relevant, da hier auf Freigerichter Seite für 3 Windräder nur ca. 3 Hektar im Bau benötigt werden. Diese Fläche entspricht viel weniger als 1% der Waldfläche Freigerichts. Gleichzeitig wird durch den Windpark wesentlich mehr CO2 eingespart als die gerodete Waldfläche halten könnte. Die Gemeinde Freigericht hat bei dem Projekt vertraglich weitreichenden Einfluss und ist umfassend abgesichert bzw. hat kein finanzielles Risiko. Die Kommunen stimmen mit den Entwicklern viele wichtige Entscheidungen ab. Zudem wird der spätere Betreiber des Windparks für den Rückbau der Anlagen eine umfassende, unbefristete Rückbaubürgschaft hinterlegen. Diese Rückbau Sicherheiten werden regelmäßig (beginnend im 5. Betriebsjahr) durch einen unabhängigen Sachverständigen überprüft und vertraglich gesichert angepasst. Somit ist sichergestellt, dass der Betreiber für die Rückbaukosten aufkommt und nicht die Gemeinden Freigericht/Alzenau. Der Windpark Sülzert ist ein strategisches Projekt, das Freigericht und Alzenau langfristig sichere Einnahmen ermöglicht und einen entscheidenden Beitrag zur dringend notwendigen Energiewende leistet. Die vertraglichen Anpassungen zeigen, dass die Partner gemeinsam ein wirtschaftlich und ökologisch sinnvolles Projekt realisieren wollen. Mit Blick auf die finanzielle Stabilität und die ökologische Verantwortung unserer Gemeinde unterstützt die UWG Freigericht das Projekt Windpark Sülzert. Die Fraktion wird daher in den anstehenden Sitzungen mehrheitlich für die Fortsetzung des Vorhabens stimmen."



Leider interessieren sich die wenigsten dafür.