„Die Maßnahme ist ein wichtiger Schritt, um die Mobilität in Freigericht zukunftsfähig aufzustellen und verschiedene Verkehrsmittel besser miteinanderzu verknüpfen", sagt die CDU-Vorsitzende Celine Marquart, Spitzenkandidatin ihrer Partei bei der Kommunalwahl.
Die Gemeinde Freigericht hatte im vergangenen Jahr an einer Potenzialanalyse zur Einrichtung von Mobilitätsstationen teilgenommen. Die Analyse wurde durch die Hochschule RheinMain umgesetzt. Projektpartner sind der Regionalverband FrankfurtRheinMain, die KVG Main- Kinzig sowie Spessart Regional. Insgesamt beteiligen sich acht Kommunen aus dem Main- Kinzig-Kreis an dem Projekt. Im Ergebnis wurde der Busbahnhof in Somborn als geeigneter Standort identifiziert.
Besonders erfreulich ist aus Sicht der CDU die sehr hohe Förderquote. Rund 85 Prozent der Kosten werden durch Fördermittel übernommen. Für die Gemeinde Freigericht verbleibt damit nur ein vergleichsweise geringer Eigenanteil von 15 Prozent. Die CDU Freigericht bedankt sich ausdrücklich bei der Verwaltung rund um Bürgermeister Waldemar Gogel, die sich diesem zukunftsweisenden Thema angenommen und die Teilnahme an der Potenzialanalyse ermöglicht hat.
Celine Marquart sagt: „Die geplante Mobilitätsstation ist ein wichtiger Baustein für eine moderne und vernetzte Mobilität in Freigericht. Gerade mit Blick auf die Entwicklung am Wahlberg und die perspektivische Nutzung des ehemaligen Coca-Cola Geländes ist es entscheidend, dass wir die Infrastruktur rund um den Busbahnhof frühzeitig weiterentwickeln."
Auch der Fraktionsgeschäftsführer der CDU-Fraktion, Patrice Leon Göbel, hebt die Bedeutung der Förderung hervor. Er erklärt: „Eine Förderquote von rund 85 Prozent ist ein starkes Signal. Sie gibt uns die Möglichkeit, wichtige Infrastrukturprojekte umzusetzen, ohne den kommunalen Haushalt übermäßig zu belasten. Gleichzeitig eröffnet das Projekt auch die Chance, am Busbahnhof eine neue öffentliche Toilette zu errichten. Bisher standen dafür Kosten von rund 80.000 Euro im Raum. Auch diese Maßnahme kann über das Projekt mit rund 85 Prozent gefördert werden."
Der Fraktionsvorsitzende der CDU Freigericht, Florian Altmann, betont: „Mobilitätsstationen verbinden unterschiedliche Verkehrsmittel miteinander und erleichtern den Wechselzwischen Bus, Fahrrad, Car Sharing oder weiteren Angeboten. Das ist ein echter Mehrwert für Bürgerinnen und Bürger und stärkt gleichzeitig den öffentlichen Nahverkehr in Freigericht. Nun beginnt die Planungsphase für das Projekt. Die Antragstellung für die Fördermittel ist im ersten Halbjahr 2027 vorgesehen. Die CDU Freigericht wird das Vorhaben weiterhin konstruktiv begleiten und unterstützt die Umsetzung ausdrücklich."




Kommentare
Dabei dürfte es nicht bleiben. Der Eigenanteil bezieht sich auf eine einmalige Fördermaßnahme.
Danach wird sich die "gute Idee" der dauerhaften Vandalismus Szene ausgesetzt sehen.
An dieser Stelle sei einmal die Frage erlaubt wie viel finanzielle Mittel die Gemeinde Freigericht in das nicht so stille Örtchen am Busbahnhof mittlerweile investieren musste. Mit dem bislang gleichbleibendem Ergebnis das man die Türen kurzerhand wieder verrammeln musste, weil wieder einmal die Gewalt Einzug gehalten hatte.
Rückblick!
Wer es noch auf dem Schirm hat, kann sich sicherlich daran erinnern das man die disponierte Lage auserkoren hatte um geschichtsträchtige Informationstafeln "aus Glas" dort hinstellen zu lassen. Was einst einer Information für den auf eine Mitfahrgelegenheit Wartenden gedacht war, erfuhr nach kurzer Zeit brachiale Gewalt. Eine nach der anderen, bestimmt nicht kostengünstige geschichtliche Info Glastafel, fand ihr Ende im Abfallcontainer. Die zerstörten Windfangglasflächen an der Bushaltewartestelle nicht mitgezählt. Ebenso wenig die in Dauerbeschlag demolierten Abfallbehälter. Ebenso nicht die unzähligen Schmierereien (Aufkleber, Graffiti ....) die dort schon entfernt werden mussten.
So nebenbei, fristet die verwaiste Mitfahrbank am Rande der Anlage ein trauriges Dasein. Auch einem guten Gedanken geschuldet, gefördert und vergessen. Auch dort mussten bestimmte Bestandteile regelmäßig erneuert oder wieder Instandgesetzt werden.
Deshalb sei eine Kostennutzungsrechnung (im Vorfeld) unbedingt empfohlen. Inklusive der unberechenbaren Gewaltausbrüche, diverser Zeitgenossen, derer man scheinbar nicht habhaft wird, um sie zur Verantwortung zu ziehen.