"Mit diesem Projekt eröffnet sich die Möglichkeit, den Busbahnhof in Somborn wieder deutlich aufzuwerten und gleichzeitig eine wichtige Verbesserung für Bürgerinnen und Bürger zu erreichen: den Bau einer neuen öffentlichen Toilettenanlage. Seit vielen Jahren setzen wir uns dafür ein, dass am Busbahnhof wieder eine funktionierende Toilettenanlage zur Verfügung steht“, erklärt Dr. Manfred Kirschning. „Leider wurden frühere Anlagen immer wieder durch Vandalismus beschädigt oder zerstört. Aufgrund der begrenzten finanziellen Mittel der Gemeinde war ein Neubau bislang nicht möglich.“
Aus Sicht der SPD Freigericht ist eine solche Einrichtung jedoch unverzichtbar: "Gerade an einem zentralen Verkehrsknotenpunkt wie dem Busbahnhof in Somborn, der täglich von vielen Menschen genutzt wird – darunter Schülerinnen und Schüler, Pendlerinnen und Pendler sowie Touristinnen und Touristen – gehört eine funktionierende Toilettenanlage zu einer modernen und bürgerfreundlichen Infrastruktur. Die nun geplante Mobilitätsstation bietet nach Ansicht der SPD eine große Chance. Wenn es gelingt, im Rahmen dieses Projektes Fördermittel zu nutzen und damit sowohl den Busbahnhof insgesamt aufzuwerten als auch eine neue, idealerweise vandalismussichere Toilettenanlage zu errichten, wäre das ein wichtiger Schritt für Freigericht“, so Dr. Kirschning weiter. „Besonders zu begrüßen ist, dass diese Initiative von der Gemeindeverwaltung mit Bürgermeister Waldemar Gogel an der Spitze vorangetrieben wird.“
Die SPD Freigericht sieht in der geplanten Maßnahme einen weiteren Baustein für eine moderne und lebenswerte Gemeinde. "Eine verbesserte Infrastruktur am Busbahnhof bedeutet mehr Komfort für die Menschen vor Ort und stärkt zugleich den öffentlichen Nahverkehr."
Mit Blick auf die bevorstehende Kommunalwahl am 15. März ruft die SPD Freigericht alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, ihr Wahlrecht zu nutzen. „Demokratie lebt von der Beteiligung der Menschen. Wer möchte, dass sich unsere Gemeinde weiter positiv entwickelt und wichtige Projekte wie die Verbesserung unserer Infrastruktur umgesetzt werden, sollte von seinem Wahlrecht Gebrauch machen“, betont der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Marvin Jung.




Kommentare
Wie lange war noch gleich die Toilette in Erlensee zugänglich?
Hier muss Definitiv eine Videoanlage hin, sonst wird eine gewisse Klientel das so richten!
Jeder der schon einmal auf die Schnelle ein stilles Örtchen aufsuchen musste ist der Dringlichkeit einer öffentlichen Toilette bewusst.
Wäre auch kein Problem dieses gemeinsam, mit anderen politischen Entscheidungsträgern, anderer Parteien umzusetzen.
Für Freigericht ein guter Schritt in Sachen politischer Gemeinsamkeit.
Wenn jedoch im Vorfeld schon klar ist, was mit dem Vorhaben nach kürzester Zeit geschehen wird, bleibt die Euphorie in Sachen Stärkung des ÖPNV etwas getrübt.
Stellt sich doch die Frage was ist uns die Sache wert? Einhergehend mit dauerhaften Sanierungsarbeiten deren Ursprung nicht mit täglicher Abnutzung einhergeht, vielmehr dem aggressiven Verhalten, einiger einzelnen Zeitgenossen deren überschüssige Kraft falsch abgeleitet wird, geschuldet ist.
Wird sich ein Beauftragter damit befassen müssen, den man eventuell auch einzustellen gedenkt? Soll dieser sich zu Öffnungszeiten der Anlage dort aufhalten um einem aggressiven Verhalten Einhalt zu gebieten? Eventuell auch einen Sicherheitsdienst damit beschäftigen?
Oder lässt man der Sache, wie in den Jahren zuvor, freien Lauf um schon einmal im Hintergrund die nötigen Materielaien für einen weiteren Sicherungsvorgang der beschädigten Anlage vorzuhalten?
Anstrengungen in Richtung Ursachenvermeidung sollten angestrebt werden, nicht die dauerhafte Behebung der Auswirkungen, sonst wird die Fördermaßnahme des ÖPNV zur endlosen Geschichte.
Eventuell könnte man sich aber auch einmal Gedanken über den jetzigen Standort der Anlage machen. Allein auf weiter Flur ist der Standort für aggressive Zeitgenossen ein Sechser im Lotto.