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Gelnhausen: Randale und Flaschenwürfe im Bahnhofsviertel

Gelnhausen: Randale und Flaschenwürfe im Bahnhofsviertel

Zahlreiche Notrufe gingen in der Nacht von Samstag auf Sonntag aus dem Bahnhofsviertel in Gelnhausen bei Polizei und Rettungsleitstelle ein. Zeugen berichten von Flaschenwürfen und schlagkräftigen Auseinandersetzungen, die Polizei rückte gleich mehrfach in das als „Bermuda Dreieck“ bekannte Kneipenviertel aus. Wie von der Polizei auf Nachfrage mitgeteilt wurde, wird nun gegen zwei Personen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt.

Auslöser war offenbar der Versuch von diesen zwei alkoholisierten Männern, auf das Kneipengelände zu kommen. Dabei soll es zu einer Auseinandersetzung mit einem Türsteher gekommen sein. Der 40-Jährige aus Hanau erlitt dabei eine Schnittwunde am Kopf, die ihm mit einem abgebrochenen Flaschenhals zugefügt worden sein soll. Der Türsteher wurde vom Rettungsdienst versorgt, die Polizei nahm anschließend zwei Personen mit auf die Dienststelle. Dabei handelt es sich um den 28-jährigen mutmaßlichen Aggressor und seinen 21-jährigen Begleiter, beide in Gelnhausen wohnhaft und eritreische Staatsbürger.

Ruhe kehrte danach im Bahnhofsviertel aber nur kurzzeitig ein: Gegen 2 Uhr sollen diese beiden Männer, möglicherweise mit Verstärkung, erneut im Kneipenviertel aufgetaucht sein und diesmal noch heftiger randaliert haben. Zeugen berichten unter anderem von fliegenden Flaschen und Aschenbechern, die teilweise in die Menge geworfen wurden. Mehrere Personen wurden verletzt, die Bahnhofstraße soll von Scherben übersät gewesen sein. Laut Polizeiangaben wurde beim Eintreffen von mehreren Streifenwagen eine chaotische Lage vorgefunden. Die inzwischen polizeibekannten Männer waren allerdings bereits verschwunden und konnten bei der sofort eingeleiteten Fahndung auch zunächst nicht angetroffen werden.

Neben dem Türsteher aus Hanau meldeten sich noch zwei 22 und 19 Jahre alte Männer aus Gründau als Geschädigte bei der Polizei, außerdem liegen zahlreiche Zeugenaussagen vor. Viel Arbeit für die Ermittler, die diese chaotische Nacht im Bahnhofsviertel von Gelnhausen nun aufklären müssen.

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