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Kaufhaus Joh in Gelnhausen: Erstes Statement vom neuen Bürgermeister

Kaufhaus Joh in Gelnhausen: Erstes Statement vom neuen Bürgermeister
Bürgermeister Christian Litzinger und SEG-Geschäftsführer und Bauamtsleiter Eppo Haas im ehemaligen Kaufhaus Joh, das seit nunmehr zehn Jahren geschlossen ist.

Der neue Gelnhäuser Bürgermeister Christian Litzinger meldet sich erstmals zur Entwicklung des ehemaligen Kaufhauses Joh zu Wort. "Die Revitalisierung des ehemaligen JOH-Gebäudes samt Parkplatz ist das größte städtebauliche Projekt Gelnhausens. Die Neugestaltung des über 7.500 Quadratmeter großen Geländes wurde im Herbst 2022 von allen städtischen Gremien einstimmig beschlossen. Die anschließende Ausschreibung wird seitdem von der Frankfurter Kanzlei Görg in allen Phasen des Verfahrens betreut", heißt es in einer Pressemitteilung.

„Im Rahmen der europaweiten Ausschreibung des Areals zwischen Kinzig, Ziegelhaus und Hailerer Straße haben die zuständigen Gremien der Stadtentwicklungsgesellschaft die nächsten Weichen für das weitere Vorgehen gestellt“, informiert Eppo Haas, Geschäftsführer der Stadtentwicklungsgesellschaft und Leiter des Bauressorts in der Stadtverwaltung. Das gesamte Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb bestehe aus drei Teilschritten. Die Phase der Verhandlungen sei sehr komplex und in mehreren Runden zwischen der Kanzlei, den Investoren und der Rathausspitze zwischen Juli und Oktober geführt worden.

„Die Stadt hat mit dem Verfahren einen sehr guten Weg gefunden, unsere Innenstadt fit für die Zukunft zu machen. Den Investoren wurde signalisiert, dass wir hinter den Entwürfen stehen. Nun müssen noch Sondierungen erfolgen und finale Schritte unternommen werden. Wir stehen in den Startlöchern“, so Bürgermeister Christian Litzinger abschließend.

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Die Innenstadt fit für die Zukunft machen: Bürgermeister Christian Litzinger und SEG-Geschäftsführer und Bauamtsleiter Eppo Haas sprechen auf dem Dach des JOH-Gebäudes über entsprechende Pläne.

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Bürgermeister Christian Litzinger und SEG-Geschäftsführer und Bauamtsleiter Eppo Haas im ehemaligen Kaufhaus Joh, das seit nunmehr zehn Jahren geschlossen ist.

Fotos: Stadt Gelnhausen

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Kommentare

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Dr. Werner Linden
2 jahre vor
Also wird es ein städtebauliches Trauerspiel bleiben: eine ansprechende Außenansicht hinzubekommen dürfte nicht weniger kosten, also wird man daran nichts machen wollen.
Investoren müssen auf schnelles Geld aus sein, also wird aus den Joh-Klotz kein Gemeinde- und/ oder Kulturzentrum werden können.
Also eine Verkaufsbude, und dann wartet man, bis der letzte wieder das Licht ausmacht: welcher Laden wird sich schon trauen, in ein teuer kernsaniertes Gebäude mit erwartbar hohen Lokalmieten einzuziehen?
Gelnhausen ist, so will mir scheinen, mehr als verheiratet mit dieser Zwingburg des Konsums.
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Jessica R.
2 jahre vor
Hätte ich nicht, besser schreiben oder ausdrücken können. Stimme ich voll und ganz zu.
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Dr. Werner Linden
2 jahre vor
Dieses städtebauliche Scheusal hätte schon vor Jahren abgetragen werden müssen, auch wenn aus Sicht der Nachhaltigkeit die Weiterverwendung eines Gebäudes vor Abriss geht.
Die Frage muss gestellt werden, wie ein so auf einen Zweck hin errichteter Bau ohne riesigen Aufwand an Ressourcen und angesichts fehlender Fachkräfte für neue Verwendungen zmgestaltet werden kann.
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Helene Fromm
2 jahre vor
Die Stadt Gelnhausen verfügt nicht über das Geld zum Abriss des Gebäudes. Es wurden mal €2 Mio geschätzt. Investoren werden durch diese Zusatzkosten abgeschreckt.
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Albert Weis
2 jahre vor
Sehr geehrter Herr Dr. Werner Linden,
anstatt mahnend und mit erhobenen Finger Ressourcen und Fachkräftemangel zu erwähnen, wäre es sinnvoll eine gute Lösung anzubringen. Sicher haben sie bereits eine tolle Idee parat wie dem Areal zu neuem Leben geholfen werden kann? Ich selbst habe keine, aber erlaube mir zumindest nicht, den Finger mit einem inhaltslosen Text zu heben.
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Dr. Werner Linden
2 jahre vor
Was macht man mit einem so grundhässlichen Funktionsbau, dem die Funktion abhanden gekommen ist?
Irgendetwas mit Gemeindezentrum, kulturellem Angebot wäre gut (die Gelnhäuser Stadthalle entfällt aus bekannten Gründen, Ersatz wäre sehr nötig). Aber wer will in unseren Zeiten in Kulturbauten und dann in Veranstaltungen investieren?
Ich wage kaum zu hoffen, dass Planungen in diese Richtung gehen.
Aber eine Verkaufsbude mit kleinen Geschäften à la MyZeil wird keine Zukunft haben, da hält doch kaum ein Laden durch.
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