Sie waren der Einladung von Alexander Schopbach und Julia Hott vom Verein „Hand aufs Herz“ gefolgt, um ein Fest für Demokratie und Toleranz zu feiern, um mit der demokratischen Mitte der Gesellschaft deutlich zu machen, dass sie für eine aufgeklärte, humanistische und verfassungstreue demokratische Gesellschaft stehen, in der Rechte, Rassisten, Antidemokraten, Populisten und Verschwörungstheoretiker nichts zu melden haben.
Mit dabei waren Vertreter:innen aller Demokratischen Parteien, sowie unter anderem Omas gegen Rechts, Fridays for Future, Sea-Eye, Fulda stellt sich Quer e.V., der IG Metall, die Initiative 19. Februar und Amnesty International. Eva Bonin (Grüne Wächtersbach): „Ich war beeindruckt von der Vielfalt der Redebeiträge und der Ernsthaftigkeit der Positionen. Ich bin glücklich und dankbar, so viele Mitstreiter:innen gefunden zu haben.“ Jutta Sextro (Grüne Biebergemünd) freute sich ebenfalls darüber, dass mehrere hundert Gegendemonstrierende dem Aufruf gefolgt sind und für eine offene Gesellschaft einstehen: „Bei uns in Wächtersbach wurde am 22. Juli 2019 ein junger Mann aus Eritrea aus rassistischen Motiven angeschossen. Immer wieder ist die Rede von Einzeltätern. Aber diese Taten wurden vorbereitet durch die andauernde Verbreitung von Lügen, Hass und Hetze. Das hat die Täter glauben lassen, im Namen der Mehrheit zu handeln. Wir wissen, dass das nicht stimmt.“
In ihrer Rede appelliert sie dafür, Hass, Rassismus und demokratiefeindliches Gerede nicht zu tolerieren. Und lädt für den 24. Juli ein zur Sternradfahrt des überparteilichen Integrationsbündnisses Wächtersbach anlässlich des Jahrestages des rassistisch motivierten Attentats. Auf dem Messegelände wird um 11 Uhr eine Kundgebung stattfinden, zu der es gesonderte Pressemitteilungen geben wird.
Foto: Jutta Sextro und Eva Bonin am Infostand für die Sternradfahrt zur Kundgebung des Integrationsbündnisses Wächtersbach am 24. Juli.
Foto: Auf der Bühne: Thorsten Stolz, Landrat des Main-Kinzig-Kreises zwischen Julia Hott und Alexander Schopbach vom Verein „Hand aufs Herz“.




