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Magistrat fordert Übergangslösung bei der Rückkehr zu G9

Magistrat fordert Übergangslösung bei der Rückkehr zu G9

„In den vergangenen Wochen haben sich zahlreiche Eltern an uns gewendet“, nennt Bürgermeister Thorsten Stolz einen Grund für den symbolischen Beschluss, den der Magistrat der Stadt Gelnhausen jetzt gefasst hat.

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Die Stadtväter unterstützen die Forderung des „elternbund hessen e.v.“ (ebh), laut der die Hessische Landesregierung bis spätestens zu den Sommerferien eine Übergangslösung für diejenigen Gymnasien schaffen soll, die künftig kein G8 mehr anbieten. „Ziel ist es, den aktuellen Klassen fünf und sechs zu erlauben, spätestens ab Klasse sieben ebenfalls nach G9 beschult zu werden, und nicht nur den neuen Jahrgangsstufen“, betont der Rathauschef.

Hintergrund: Wie viele andere Schulen auch hat das Grimmelshausen Gymnasium in Gelnhausen beschlossen, wieder zu G9 zurückzukehren. Mit überwältigender Mehrheit hatte sich die Schulkonferenz dafür ausgesprochen. Nach dem Erreichen dieses Ziels rückt die Übergangslösung für die aktuellen Fünft- und Sechstklässer in den Fokus. Diese Übergangslösung wird es aber nur geben, wenn die Hessische Landesregierung dafür die rechtlichen Grundlagen schafft.

„Viele Vertreter aus der Elternschaft haben sich in den zurückliegenden Tagen an die Stadt Gelnhausen gewendet und um Unterstützung dieses Anliegens gebeten“, berichtet Bürgermeister Stolz. Er betont: „Der Magistrat und ich unterstützen dieses Ansinnen der Eltern und setzen durch den obigen Beschluss ein Zeichen der Solidarität mit der heimischen Elternschaft“. Die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder seit für die meisten Eltern und Lehrer wichtiger als die Geschwindigkeit, in der der Nachwuchs das Abitur erreiche. Deshalb setzten sich die Eltern der Klassen 5 und 6 mit Nachdruck für die Übergangslösung ein.

„Hessenweit, und damit auch am Grimmelshausen Gymnasium in Gelnhausen, sollen die rechtlichen Voraussetzungen dafür geschaffen werden, diesen Elternwillen umzusetzen“, fordert der Magistrat in seinem Beschluss.

Ganz unabhängig davon hat Bürgermeister Stolz der Elterninitiative empfohlen, ihr Anliegen den heimischen Landtagsabgeordneten vorzutragen, damit die sich in Wiesbaden dafür einsetzen können.

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