Bürgermeister Christian Litzinger (CDU) und Bauamtsleiter Eppo Haas machten sich persönlich ein Bild vom Ergebnis der Arbeiten. In nur einer Woche haben Ronny Wirsing, Inhaber von Robinson Umzüge, und sein Team Tonnen von Wertstoffen sortiert und über ACI Recycling entsorgt. Dabei sind etwa neun Tonnen Glas, 25 Tonnen Metall und geschätzte 12 bis 15 Tonnen Bauschutt und Restmüll zusammengekommen. Bürgermeister Litzinger sieht in der Entwicklung des Joh-Areals die Initialzündung für die Weiterentwicklung der Gelnhäuser Südstadt. „Nach langen Jahren kommt endlich der ersehnte Aufschwung für unsere Südstadt. Mit der Kinzighöfe GmbH und der dahinterstehenden KROPP-Gruppe haben wir den richtigen Investor gefunden, der unserer Südstadt mit seinem Projekt neue Impulse geben wird. Ich bin davon überzeugt, dass weitere Entwickler mit eigenen Projekten in Gelnhausen folgen werden“, ist sich der Rathauschef sicher.
Drei Baukörper mit knapp 12.500 Quadratmetern Nutzfläche sollen an der Kinzig entstehen. Wo möglich, sollen bestehende Gebäudeteile des ehemaligen Kaufhaus-Areals im Sinne der Nachhaltigkeit erhalten und weiter genutzt werden. Ein Mix aus Handel, Gewerbe und Gastronomie im Erdgeschoss sowie Wohnen in verschiedenen Facetten in den oberen Stockwerken werden entstehen.
Der Kaufvertrag zwischen dem bisherigen Eigentümer, der Stadtentwicklungsgesellschaft Gelnhausen, und dem neuen Eigentümer, der KROPP-Gruppe mit der Kinzighöfe GmbH, wurde 2025 geschlossen. Ein neuer Bebauungsplan für die Südstadt, der dem Großprojekt den benötigten städtebaulichen Rahmen geben wird, steht noch im ersten Halbjahr 2026 zur Beschlussfassung an. Aufgabe der Stadt Gelnhausen ist es zudem, im Zuge der Quartierentwicklung das Kinzigufer aufzuwerten. Dort soll der „Kinzig-Pier“ entstehen – ein Ort, der auch gastronomisch genutzt werden kann.
Bevor der Schriftzug ins Museumsdepot der Stadt Gelnhausen überführt wird, lassen Bürgermeister Christian Litzinger, Hausmeister József Nemeth, Bauamtsleiter Eppo Haas, Luigi Consentino von ACI Recycling und Ronny Wirsing, Inhaber Robinson Umzüge (von links), die drei Buchstaben noch ein letztes Mal im ehemaligen Kaufhaus auferstehen. Foto: Stadt Gelnhausen



dass solche Rückbauten und damit verbundenen kosten einfach gerne verschwiegen werden.
Wenn man eine breite Masse dafür begeistern konnte, etwas zu bauen (Stichwort Energiewende) wird in Windeseile irgendetwas hingezimmert, groß abkassiert und hinterher will keiner mehr was davon wissen.
Passiert doch so gut wie täglich mit irgendwelchen versprechen.
Weshalb sollten da Profitorientierte Geschäftsleute anders reagieren als Politiker.