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Bahnübergang Hailer: Stadt und Kreis favorisieren Überführung

Bahnübergang Hailer: Stadt und Kreis favorisieren Überführung

Die Planungen für die Überführung am Bahnübergang Hailer befinden sich bereits seit Oktober 2006 in der Planfeststellung.

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Wie Verkehrsdezernent Matthias Zach erläutert, sei die Variante einer Unterführung mit Verweis auf die benachbarte Trinkwassergewinnung „Hailerer Aue“ als ungünstig eingestuft worden.

Laut Einschätzung der Fachleute würde eine Tiefbaumaßnahme erhebliche Auswirkungen auf die Grundwasserqualität und die Strömungsverhältnisse im Einflussbereich des Wasserwerkes haben: In der Folge haben sowohl die Stadtverordnetenversammlung Gelnhausen als auch der Kreisausschuss des Main-Kinzig-Kreises die so genannte „Omega-Variante“ favorisiert. „Diese Beschlüsse sind bis heute die Basis für das laufende Planfeststellungsverfahren“, sagt Zach.

Wie der Kreisbeigeordnete erläutert, werden die fachgutachterlichen Stellungnahmen neu erstellt oder aktualisiert. Aber aufgrund der geschilderten Grundwasserproblematik und der betroffenen Brunnen sei davon auszugehen, dass eine Unterführung auch weiterhin negativer zu werten sein werde. Darüber hinaus würde eine Abweichung von den derzeit vorliegenden Entscheidungen den notwendigen Ausbau der Kinzigtalbahn mit dem dritten und vierten Gleis zwischen Hanau und Gelnhausen wesentlich verzögern.

Die Einwendungen und Stellungnahmen zu dem Bauprojekt sind bereits mit der Aufnahme des Abwägungsverfahrens vor zehn Jahren behandelt worden. Damals hatten sich die Obere und Untere Naturschutzbehörde sowie der Gebirgs- und Wanderverein geäußert. Nach Bewertung aller Kriterien habe sich die nun verfolgte Variante als das verträglichste Bauwerk herausgestellt.

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