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Keiler Bier

Heimlicher Start von neuem Windpark in Gründau?

Heimlicher Start von neuem Windpark in Gründau?

Wie die anerkannte Umwelt-und Naturschutzvereinigung WindJammer Gründau e.V. über ihren Sachbeistand auf Nachfrage beim Regierungspräsidium Darmstadt erfahren hat, soll der neue „Windpark“ Constantia II auf dem Hammelsberg in Breitenborn voraussichtlich, sofern nichts dazwischen kommt, in Kürze in Betrieb gehen. Die Betonturmteile aller 5 WEA seien fertig gestellt, die Anlieferung der Bauteile von Vestas auf die Baustelle abgeschlossen und alle Komponenten fertig für den Aufbau, bzw. befinden sich im Aufbau.

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"Von Gründauer Bürgern wurde dem Verein gemeldet, dass sich bereits die ersten Flügel einer neuen Windkraftanlage drehen. Es startet dann das erste Windrad, die anderen sollen peu a peu in Betrieb genommen werden. WindJammer Gründau e.V. findet es befremdlich, dass weder seitens des RP als Genehmigungsbehörde, des Projektierers Renertec GmbH , noch von der Gemeinde Gründau bis jetzt eine Mitteilung über die in Kürze stattfindende Inbetriebnahme des „ industriellen Windparks“ im historischen Wald mit großer schützenswerter Artenvielfalt und in den Gründauer Trinkwasserschutzgebieten an die Öffentlichkeit erfolgte. Es passt aber gut in das Bild über die bisherigen Ereignisse sowie Ungereimtheiten im Genehmigungsverfahren wie beispielsweise die Erteilung einer Haftungsfreistellung seitens des Projektierers Renertec GmbH an das RP Darmstadt als Genehmigungsbehörde, die bis heute nicht erfolgte Messung der Abstandsgeschwindigkeiten zur Grundwasserthematik, die Aussetzung des Baustopps zwecks Ziehen der Wurzelstümpfe trotz fehlendem Gutachten für die Haselmaus uvm. Dass der Baustopp für dieses rein politisch gewollte Projekt trotz anhängender Klagen seitens der SDW Hessen und der Gemeinde Gründau ohne stattgefundene mündliche Verhandlungen der Klagen wenige Tage nach Kriegsbeginn in der Ukraine aufgehoben wurde, rundet die WKA-Lobby-Planungen ab", teilt der Verein in einer Pressemitteilung mit.

Der zeitgleiche Bau der Windkraftanlagen vom Projektierer Juwi in Schlüchtern-Brandenstein lenke mit Autobahnsperrungen, Falschlieferungen von Materialien und deren Rücksendungen usw. dagegen medienwirksam anscheinend gut von Gründau ab, so dass die Transporte und Arbeiten für dieses Projekt „Constantia II“ in aller Ruhe von statten gegangen seien und jetzt offensichtlich die Inbetriebnahme ebenso dezent unter Ausschluss der Öffentlichkeit erfolgen solle.

 

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Kommentare

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Michael Müller
3 jahre vor
Im Harz und bald auch am Herzberg über Lieblos kann man sich anschauen, wie der "historische" Wald demnächst überall aussieht, wenn wir nicht massiv auf Erneuerbare umsteigen.

Es ist doch davon auszugehen, dass auch die AnhängerInnen des Windjammers Strom aus der Steckdose beziehen möchten - und möglichst wenig davon auf Basis von autokratischem Gas, Öl und Uran?!

Lesetipp: Wikipedia-Punkt-de, Stichwort "Wirtschaftswald"
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Stefan Prinz
3 jahre vor
Träumt nur weiter von der heilen Welt ohne Windräder!!! Wer einigermaßen mit offenen Augen in diesem Gebiet spazieren geht - und wir machen dieses oft mit unseren 2 Hunden- der konnte den Bauvortschritt auch an Hand der fahrenden LKWs mit der leider nicht schönen Zerfurchung der Wege dorthin verfolgen. Aber, wir fanden und finden es trotzdem gut, dass endlich gehandelt wird.
Und von Geheimniskrämerei zu sprechen....das können nur die, die dort gar nicht vor Ort wohnen oder aber blind sind.
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