In den vergangenen Wochen haben die Vereinsmitglieder sich große Mühe gegeben, um den Ausstellungsraum der Archäologie und im Obergeschoss in einer großen Vitrine das Modell der Bergkirche aus dem Jahr 1863 vor dem Umbau des Kirchenschiffs eine repräsentativen Rahmen zu geben. Das Modell wurde maßstabsgetreu vom Niedergründauer Schreinermeister Johann Ludwig Emmel erstellt
Hinzu kommen Familienbibeln aus dem Jahr 1739, die Luther-Bibel und sehr alte Gesangbücher mit kaiserlicher Widmung ergänzen das Modell der „Bergkirche“. In seiner geschichtlichen Darstellung ließ Klaus von Berg die Zeitschiene der Bergkirche von 1217 bis heute Revue passieren. Leiter der Archäologie, Otmar Engel, hat für die Urnenfunde aus aus dem Jahr 2013 nun eine große Vitrine erhalten und gleichzeitig die Funde nach Ortsteilen neu sortiert. „Eine bemerkenswerte Leistung“, freute sich Walter Uffelmann. Ergänzende Erklärungen gab Hans Kreuzer, der die archäologische Ausstellung viele Jahre geleitet und aufgebaut hat. Walter Uffelmann berichtete, dass der Geschichtsverein für die Archäologie ein neues Metallsuchgerät angeschafft hat, um die Suche noch effektiver zu gestalten. Der Geschichtsverein, so Walter Uffelmann, sei auf einem guten Weg, vor allem, weil sich viele Mitglieder als Heimatforscher engagieren.
Foto: Das Modell der „Bergkirche“, Bibeln und Gesangbücher sind nun in einer repräsentativen Vitrine zu bewundern.



