Dabei hatten sie die Möglichkeit einen anschaulichen Einblick in die regionale Geschichte zu bekommen. Klaus von Berg und Walter Uffelmann, Mitglieder des Geschichtsvereins in Niedergründau, zeigten den Besuchern bestimmte Arbeitsgeräte, Utensilien, die vor vielen Jahren das Leben der Menschen erleichterten und erklärten, wie gelebt und über die Jahrhunderte hinweg gearbeitet wurde. Die Besucher und Besucherinnen, vorwiegend Flüchtlinge, zeigten sich sehr interessiert. Sie erhielten einen Einblick in die Lebenssituation der Menschen über die Geschichte, die sie prägte. Menschen, die ihre Wurzeln hier in der Region haben, in der die Flüchtlinge versuchen, Fuß zu fassen und anzukommen.
Organisiert wird LAS vom Kommunalen Center für Arbeit – Jobcenter – und Soziales (KCA) sowie der gemeinnützigen Gesellschaft für Arbeit, Qualifizierung und Ausbildung (AQA) und wird an drei Standorten im Main-Kinzig-Kreis, in Hanau, Gründau und Schlüchtern, angeboten. Innerhalb des Kurses werden Grundlagen vermittelt in der deutschen Sprache, zur Arbeitswelt und zum Zurechtfinden im deutschen Alltag, eine Ergänzung dazu sind Besuche in Museen und Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen.
Foto: Einen Einblick in die regionale Geschichte erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des LAS-Kurses im Heimatmuseum Niedergründau.



