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Regenbogenflagge auf dem Hanauer Marktplatz am 23. September

Regenbogenflagge auf dem Hanauer Marktplatz am 23. September

Am 23. September, dem weltweiten "Celebrate Bisexuality Day", hisst auch Hanau die Regenbogenflagge der LGBT*IQ-Bewegung (Lesben, Schwule/Gay, Bisexuelle, Transgender, Intersexuelle und Queer) auf dem Hanauer Marktplatz und präsentiert sich laut Pressemitteilung aus dem Rathaus als weltoffene und tolerante Stadt, die sich diese Zielsetzung im wahrsten Sinne des Wortes auf ihre eigenen Fahnen schreibt.

An diesem Aktionstag zu Bisexualität sollen unter anderem auf die damit immer noch verbundenen gesellschaftlichen Probleme und Diskriminierungen hingewiesen werden.

Der Tag der Bisexualität wurde im Jahr 1999 von drei Bürgerrechtlern in den USA ins Leben gerufen. Ziel der Bewegung war es, darauf aufmerksam zu machen, dass Bisexualität neben Hetero- und Homosexualität als eigenständige sexuelle Orientierung existiert und als solche fraglos Anerkennung findet. "Faktisch gibt es in unserer heutigen Gesellschaft immer noch viele Vorurteile und verächtliche Reaktionen gegenüber Menschen, die sich offen als bisexuell bezeichnen. Diejenigen, die sich sowohl zu Männern als auch zu Frauen sexuell hingezogen fühlen, werden von der Gesellschaft immer noch übersehen, für nicht existent erklärt oder man unterstellt ihnen, sie befänden sich nur in einer Phase, die temporär schlichtweg abzuwarten ist, eh sich eine normierte Verlebendigung der eigenen Sexualität durchsetzt ", schreibt Benjamin Mosebach vom Planungsteam der ersten Deutschen Bi+Pride, in diesem Jahr erstmalig in Hamburg stattfinden wird. Aus diesen Gründen solle am heutigen Tag an alle Bisexuellen gedacht werden und deren sexuelle Orientierung als solche öffentlich gestärkt und akzeptiert werden, so Mosebach in seinem Brief an die Stadt Hanau, die er um Unterstützung bittet.

"Wir unterstützen gerne dieses Anliegen, dass zu mehr Toleranz für die Lebensführung anderer Menschen aufruft", so Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD). Kein Mensch sollte diskriminiert werden – nicht wegen seiner sexuellen Orientierung noch für seinen religiösen Glauben, seiner Herkunft, sein Geschlecht, seiner Hautfarbe oder aus anderen Gründen."

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