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Führung über den jüdischen Friedhof der Stadt Hanau

Führung über den jüdischen Friedhof der Stadt Hanau

Der jüdische Friedhof der Stadt Hanau wurde Anfang des 17. Jahrhunderts angelegt, die letzte Bestattung fand 1938 statt.

Er weist heute noch einen beeindruckenden Bestand von über 1.250 erhaltene Grabdenkmäler auf. Der Friedhof überstand auch das Novemberpogrom des Jahres 1938 relativ unbeschadet, lediglich die Leichenhalle wurde durch Brandstiftung zerstört.

Am Sonntag, dem 3. Oktober (Tag der Deutschen Einheit) findet um 15.00 Uhr eine Führung über den ansonsten nicht zugänglichen, äußerst beeindruckenden Friedhof statt. Es führen Frau Dr. Alice Noll sowie der Ehrenvorsitzende des Hanauer Geschichtsvereins 1844 e.V. Dr. Eckhard Meise. Treffpunkt ist der Eingang Mühltorweg. In diesem Jahr steht die Führung zusätzlich im Kontext des Jubiläums "1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland" und wird von der Jüdischen Gemeinde Hanau mitgetragen.

Die Führung ist kostenfrei, es gilt die 3G-Regel, eine vorherige Anmeldung ist aber nicht erforderlich. Männer werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen.

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